Vanessa: Verfahren verschoben
Für Michael W. soll ein weiterer neuer Verteidiger tätig sein. Michael W. hatte Vanessa am Rosenmontag 2002 in deren Elternhaus mit 21 Messerstichen im Schlaf getötet. Der damals 19-jährige Mörder hatte zur Tatzeit eine „Totenmaske“ getragen und ging daher als „Maskenmörder“ in die jüngste Kriminalgeschichte ein. Das Gericht verurteilte ihn zur höchstmöglichen Jugendstrafe von zehn Jahren. Mitte Februar endet die Haft. Damit Michael W. nicht auf freien Fuß kommt, erließ das Landgericht Augsburg gegen ihn einen Unterbringungsbefehl. Die Staatsanwaltschaft, die den Täter nach wie vor für hochgradig gefährlich hält, stellte einen Antrag auf nachträgliche Sicherungsverwahrung. Gestützt wird dieser Antrag von zwei Gutachten.










