Augsburg
Keine Angebotslücke
Deutsche Bahn leitet ICE aus Hamburg nach Augsburg und München
Wie die Deutsche Bahn erklärt, gibt es zum Fahrplanwechsel ab Dezember im morgendlichen Fernverkehr von Nürnberg nach Augsburg nun doch keine Angebotslücke.
Da der ICE von Leipzig wegen geringer Nachfrage ab dem 9. Dezember nur noch montags von Nürnberg über Augsburg verkehrt, leitet die Bahn einen ICE aus Hamburg künftig über Nürnberg nach Augsburg und München. Auf diese Weise schließt die Bahn bei den Fernverkehrsverbindungen die zeitliche Lücke.
Für diese Lösung setzte sich unter anderem Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil ein: „Dass diese neue ICE-Verbindung jetzt kommt, beweist das gute Zusammenspiel zwischen Land und Bahn. Ich freue mich, dass die DB sich von mir überzeugen ließ, dass ein vierstündiges Fernverkehrsloch auf der Strecke Augsburg – Nürnberg ein No-Go ist.“ Zeil appelliert an die Bürger, das neue Angebot intensiv zu nutzen, um die ICE-Linie dauerhaft zu sichern. Der ICE 581 von Hamburg, der bislang ab Würzburg über die kürzeste Strecke nach Augsburg und München verkehrt, wird in Zukunft täglich über Nürnberg nach Augsburg (Ankunft 10.40 Uhr) geführt und schließt damit die Lücke. Durch die Fahrt via Nürnberg erreichen Reisende von Hamburg Augsburg um etwa 20 Minuten später. Dafür kann die Bahn die schnelle ICE-Anbindung morgens von Nürnberg nach Augsburg nicht nur aufrecht erhalten, sondern auch auf die Wochentage Samstag und Sonntag ausweiten.
Auch die Stadt Augsburg und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben hatten gegen die drohende Lücke protestiert. „Eine solche Vier-Stunden-Lücke wäre für die drittgrößte Stadt Bayerns völlig indiskutabel gewesen“, erklärten Michael Nuber, verkehrspolitischer Sprecher der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt, und die städtische Wirtschaftsreferentin Eva Weber. Die fehlende Fernverkehrverbindung wäre ein klarer Standortnachteil für Augsburg gewesen.
Für diese Lösung setzte sich unter anderem Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil ein: „Dass diese neue ICE-Verbindung jetzt kommt, beweist das gute Zusammenspiel zwischen Land und Bahn. Ich freue mich, dass die DB sich von mir überzeugen ließ, dass ein vierstündiges Fernverkehrsloch auf der Strecke Augsburg – Nürnberg ein No-Go ist.“ Zeil appelliert an die Bürger, das neue Angebot intensiv zu nutzen, um die ICE-Linie dauerhaft zu sichern. Der ICE 581 von Hamburg, der bislang ab Würzburg über die kürzeste Strecke nach Augsburg und München verkehrt, wird in Zukunft täglich über Nürnberg nach Augsburg (Ankunft 10.40 Uhr) geführt und schließt damit die Lücke. Durch die Fahrt via Nürnberg erreichen Reisende von Hamburg Augsburg um etwa 20 Minuten später. Dafür kann die Bahn die schnelle ICE-Anbindung morgens von Nürnberg nach Augsburg nicht nur aufrecht erhalten, sondern auch auf die Wochentage Samstag und Sonntag ausweiten.
Auch die Stadt Augsburg und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben hatten gegen die drohende Lücke protestiert. „Eine solche Vier-Stunden-Lücke wäre für die drittgrößte Stadt Bayerns völlig indiskutabel gewesen“, erklärten Michael Nuber, verkehrspolitischer Sprecher der IHK-Regionalversammlung Augsburg-Stadt, und die städtische Wirtschaftsreferentin Eva Weber. Die fehlende Fernverkehrverbindung wäre ein klarer Standortnachteil für Augsburg gewesen.
13.09.2012 | 14:18 Uhr - von pm
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