Streit bei CSU: Ullrich kritisiert Nachfolger
Kritik des JU-Vorsitzenden an Hintersberger sei „unsachlich“. Malaczek wehrt sich.
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Ullrich kritisiert Nachfolger
Der CSU-Bezirksvorsitzende Johannes Hintersberger wird vom Vorsitzenden der JU, Martin Malaczek, heftig kritisiert.Foto: Archiv -
Die Jungen streiten mit den "Alten"
Martin Malaczek, Chef der Jungen Union, liefert sich einen Schlagabtausch mit Johannes Hintersberger.Archiv
Volker Ullrich, einst streitbarer JU-Vorsitzender, heute Ordnungsreferent der Stadt Augsburg, geht mit seinem Nachfolger streng ins Gericht: Die Kritik von Martin Malaczek am Bezirksvorsitzenden Johannes Hintersberger sei „unsachlich“ und „inhaltlich unzutreffend“. Der JU-Vorsitzende schade der gemeinsamen Sache, wenn er Kollegen öffentlich angehe, ohne sachliche Vorschläge zu machen oder im Vorfeld versuche, seine Anliegen intern zu klären. Als Bezirksvorsitzender widerspricht Ullrich dem Vorwurf Malaczeks, die Querelen und Personaldebatten würden die Sacharbeit der CSU überdecken. Hintersberger habe „einen deutlichen Schwerpunkt auf die Sachpolitik und die inhaltliche Debatte gelegt“. Dies könne Malaczek nicht wissen, denn die meisten Sitzungen des Bezirksvorstands habe er gar nicht besucht. Ullrich kündigte an, der Bezirksvorstand wolle nun ein Gespräch mit dem JU-Vorsitzenden führen.
Dies könnte durchaus im Sinne Malaczeks sein, denn der vermisst nach eigenen Angaben bisher die Zusammenarbeit mit Hintersberger. „Die Zusammenarbeit ist ausbaufähig“, betont er. Während er sehr wohl die Mehrzahl der Bezirksvorstandssitzungen besucht habe, sei der Bezirksvorsitzende kein einziges Mal bei einer JU-Veranstaltung erschienen.
Dass seine Kritik an den Querelen in der Augsburger CSU so negativ aufgenommen wurde, verwundert ihn. „Die Frage hängt in der Luft: Was passiert mit Tobias Schley? Zu diesem Thema muss Hintersberger Stellung beziehen“, sagt er. Kein einziges CSU-Mitglied, das auf seine Kritik geantwortet hat, habe sich auf dieses Thema bezogen. „Der Bezirksvorstand versucht offensichtlich, von meiner eigentlichen Kritik, nämlich die fehlende klare Positionierung zu Tobias Schley und die mit ihm in Verbindung gebrachten Vorfälle, abzulenken“, vermutet er. Diese Stellungnahme zeige deutlich, dass von einem Politikstil, der „verbindet, statt zu spalten“ keine Rede sein könne.
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Betreff: CSU braucht mehr Toleranz vom 26.01.2012 13:43
CSUJUKurt
schrieb:
Liebe Augsburger CSU, reagiert doch nicht so hart auf die Kritik der CSU.Als ihr mal selbst ward in der JU habt ihr genauso kritisiert die CSU. Darum zeigt mehr Toleranz und hört auf mit dem "Tanz". Ohne JU gibt es mal keine CSU ! |
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Betreff: Scheinheiliges Nachtreten... vom 23.01.2012 18:03
unbekannt
schrieb:
Es verwundert schon, dass ausgerechnet Volker Ullrich, der bekannt für seine absolute Loyalität zur Mutterpartei zu seiner Zeit als JU-Vorsitzender war, nun seinen Nachfolger kritisiert, der nur das ausspricht, was der gemeine Bürger von der CSU und seinen Verantwortlichen denkt. Ein Partei, die nicht durch Sachpolitik in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, sondern v.a. durch Eskapaden und Querelen einzelner Fraktionsvertreter.
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