Tarifvertrag bei Weltbild
Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt, habe die Geschäftsführung einen schriftlichen Entwurf vorgelegt, anhand dessen nun konstruktiv verhandelt worden sei. Beim Thema Beschäftigungssicherung habe die Geschäftsführung dem Druck der Tarifkommission nachgegeben. Weiter sollen die Beteiligungsrechte des Betriebsrats bei Kündigungen gestärkt werden. „Der neue Vorschlag des Arbeitgebers ist bedenkenswert“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Stefan Kraft. „Ob das Entgegenkommen ausreichend ist, hängt aber vom Gesamtpaket ab“, betont Kraft. Strittig ist weiterhin der Zeitraum, für den die Arbeitsplatz-Sicherung gelten soll. Die Geschäftsführung lehnt die Forderung von Verdi – vier Jahre ab Verkauf – immer noch ab. Thomas Gürlebeck, Verdi-Handelssekretär in Augsburg fordert: „Hier muss sich Weltbild noch ordentlich bewegen, sonst kommen wir nicht zusammen.“ Am 9. März findet die vierte Verhandlungsrunde statt. Bis dahin haben die Parteien Zeit, Details zu klären und ihre Forderungen in passende Formulierungen zu kleiden.










