¼ Jahrhundert Vereinsgeschichte

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Bergen: Steinschütt |

Jubiläum / Beim traditionellen Stockbrotbacken zog der Tourismusverein Jura-Anlautertal e.V. Bilanz

Das viermal jährlich stattfindende Stockbrotbacken am Aussichtspunkt „Steinschütt“ zwischen Kaltenbuch und Geyern ist seit 2003 einer der beliebtesten Termine von Jung und Alt, Einheimischer und Urlauber im Jura-Anlautertal. So war es naheliegend anlässlich des Jubiläums einen zusätzlichen Termin zu installieren und die Feierlichkeit hier stattfinden zu lassen. An einem Ort, von welchem man außerdem einen hinreißenden Einblick in unsere Region bekommt. Eine Region, die eine so große Vielfalt an Natur, Kultur, Geschichte und Sportmöglichkeiten aufweist, dass sie die Aussage „Da leben, wo andere Urlaub machen“ mehr als verdient, wie sich MdL Manuel Westphal und Landrat Gerhard Wägemann in ihren Grußworten einig waren. Aber man muss sich auch bewusst sein, dass der Tourismus ein wichtiges wirtschaftliches Standbein ist, das sogar noch ausbaufähig ist. Und mit dem sanften Tourismus, der unsere schöne Natur erhält, ist die Region genau auf dem richtigen Weg. Ihr großer Dank gilt den Leuten vor Ort, die sich genau dafür engagieren. „Touristen wollen Einheimische auf Zeit sein“, erklärte Vereinsvorsitzende Kornelia Treiber, welche seit fünf Jahren den Vorsitz innehat. „Und das ist genau das, was wir den Gästen geben.“ So konnten auch Gäste bereits ihren 25. Besuch in der Region feiern.

Stolz darf der Tourismusverein auf die vergangenen 25 Jahre zurückblicken – in einer kleinen Zeitreise vom Gründungsjahr 1992 bis heute entführten Hausherr und Bergens Bürgermeister Werner Röttenbacher und Kornelia Treiber im Verlauf der Feierlichkeit an die wichtigsten Stationen. Was einmal mit ein paar wenigen Privatleuten begonnen hatte, die ein paar Zimmer umgestaltet hatten, hat 1985 mit einem Entwicklungsgutachten begonnen, Früchte zu tragen. Auch dank der guten Unterstützung seitens des Tourismusverbands Fränkisches Seenland, dessen Geschäftsführer Hans-Dieter Niederprüm ebenfalls zu den Ehrengästen zählte wie auch die Bürgermeister Wilhelm Maderholz (Ettenstatt) und Günter Obermeyer (Nennslingen). Heute zählt der Verein 60 Mitglieder und ist glücklich, zur großen Touristikerfamilie zu gehören.
Mit einer Ehrung für langjährige Mitglieder endete der offizielle Teil, der von der Kapelle „ZECHFREI“ und dem Trachtenverein Thalmannsfeld umrahmt wurde. Bei „verdient schönem Wetter“, so Werner Röttenbacher, feierten hunderte Besucher bis in die Nacht. (jf)
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