Pralinen und Kneipp-Kur

Auf dem Klettergerüst. Die Kinder der städtischen Ferienbetreuung nutzten das schöne Wetter und verbrachten viel Zeit im Freien. Foto: pm


Nichts geht über eine Wasserschlacht bei sommerlichen Temperaturen. Spritzige Spiele waren deshalb unter anderem in der städtischen Ferienbetreuung in der Grundschule Täfertingen angesagt. So gab es Spiele mit der Wasserpistole und Wasserbomben oder ein kleines Planschbecken wurde vor der Schule aufgebaut. Ebenfalls hoch im Kurs standen "Loomis". Aus den kleinen bunten biegsamen Ringen lassen sich Armbänder, Schlüsselanhänger und Blumen formen. Und auch sonst war einiges geboten. "Wir haben zum Beispiel Pralinen gemacht", erzählt die achtjährige Ramona. Und "schon alle aufgegessen", teilt ihre Freundin Alexandra mit. Die beiden kennen sich seit Ramona zum ersten Mal mit fünf Jahren die Ferienbetreuung besucht hat. Seitdem sehen sich beide jedes Jahr zur Ferienbetreuung oder ab und zu auf dem Spielplatz.

Insgesamt vier Wochen bietet die Stadt Neusäß jedes Jahr die Ferienbetreuung für Kindergarten- und Schulkinder an. Damit sollen die Eltern in der Ferienzeit unterstützt werden, um die lange freie Zeit zu überbrücken und um vor allem den berufstätigen Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder gut unterzubringen, während sie zur Arbeit müssen. Dabei kann zwischen einer Halbtags- und einer Ganztagsbetreuung gewählt werden. Kinder, welche den ganzen Tag in der Betreuung verbringen, erhalten ein warmes Mittagessen. "Und das ist superlecker", freut sich Alexandra. Auf den Tisch kamen Spaghetti, Spätzle und Pfannkuchen. Rund 20 Kinder wurden jede Woche betreut. Dabei waren vormittags drei und nachmittags zwei Betreuerinnen vor Ort. Am Besten gefiel Ramona, dass "die Betreuerinnen immer so viel mit uns machen" und "voll nett sind", fügt Alexandra hinzu. Auch ein Ausflug zur nahe gelegenen Kneipp-Anlage war im Programm. "Aber das Wasser war ganz schön kalt, vor allem im Becken für die Hände", meint Ramona zum Testkneippen.

"Prima" lief es aus Sicht der Betreuerinnen. So haben die Kinder rasch Freundschaften geschlossen, freut sich Hanna Göttlicher. (pm)
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