Sanierung Eichenwaldschule: Bauarbeiter haben das Sagen

Auch in den Ferien wird im Gebäudeabschnitt der Hauptschule der Eichenwaldschule gearbeitet. Vor allem die lärmintensiven Arbeiten sollen noch in der Ferienzeit voran gebracht werden. Foto: Jutta Kaiser-Wiatrek

Nach der Dreifachturnhalle und dem Titania ist die Sanierung der Grund- und Hauptschule am Eichenwald das größte Hochbauvorhaben der Stadt Neusäß.

Währenddessen der großen Ferien haben Bauarbeiter das Schulgebäude übernommen und an dem Großprojekt "Sanierung Eichenwaldschule", das in den Pfingstferien gestartet wurde, weiter gearbeitet. "Wenn man nicht rechtzeitig saniert, so wird es später umso teurer und die nächste Generation muss umso mehr finanziell herhalten", erklärt der Erste Bürgermeister der Stadt Neusäß, Richard Greiner. Deshalb widersteht Greiner der Verlockung Sanierungsprojekte in die Zukunft zu verschieben.

Derzeit steht nach dem Bau der Dreifachturnhalle und des Erlebnisbads Titania nun das derzeit größte Hochbauvolumen der Stadt, die Sanierung der Eichenwaldschule, im Fokus. Die nächsten zwei Jahre werden im Zeichen der längst erforderlichen Sanierungsarbeiten stehen. Diese werden ein Kostenvolumen in Höhe von 10,5 Millionen Euro haben. Begonnen wurde im Frühjahr mit der Sanierung der Hauptschule, nächstes Jahr folgen die Sanierungsarbeiten der Grundschule, im Jahr 2017 sollen die Freiflächen und Außenanlagen in Angriff genommen werden. Nach Beendigung aller Sanierungsarbeiten soll die Schule für die nächsten 30 Jahre zukunftsfähig sein.

Derzeit läuft die Sanierung der Hauptschule auf Hochtouren. Vor allem soll die Ferienzeit genutzt werden. Lärmträchtige Arbeiten wie Rohbauarbeiten, wo tragende Wände abgebrochen werden und an anderer Stelle wieder ergänzt werden müssen, sollen in den Ferien erledigt werden. Auch die Dachdichtungsarbeiten sowie die energetische Fassadendämmung sollen in der Sommerzeit umgesetzt werden. Generalsaniert werden auch die Sanitärinstallationen in der Hauptschule, die sich noch im Urzustand seit den 60er Jahren befinden. Auch die Küche für die Mittagsverpflegung sowie die Schulküche werden erneuert. Sie sollen bis Oktober wieder benutzbar sein.

"Wir achten sehr darauf, die Maßnahmen so zu vertakten, dass der Schulbetrieb ohne Einschränkungen aufrecht erhalten werden kann", ist Greiner wichtig. Um dies zu gewährleisten, mussten einige Container neben der Schule aufgestellt werden, um zwei neunte Klassen während der Bauphase auszulagern. Insgesamt soll das Hauptschulgebäude bis zum Jahreswechsel fertig saniert sein.

In dieser Woche wird ein weiteres großes und relativ aufwändiges Ausschreibungspaket geschnürt werden. "Die Summe, die verbaut wird, macht eine europaweite Ausschreibung notwendig", erklärt Bürgermeister Greiner. Diese Maßnahmen können gefördert werden. Zudem gibt es einen Bauzuschuss für die Beleuchtungsumstellung auf LED. Die Vorbereitungen für den nächsten Abschnitt beginnen dann im Januar.
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