Straßensanierung Neusäß: 400 Tonnen Asphalt werden verbaut

Anwohner Josef Messner interessiert sich zusammen mit dem ersten Bürgermeister der Stadt Neusäß, Richard Greiner, für die Straßenbauarbeiten vor seinem Haus. Foto: Jutta Kaiser-Wiatrek


Autofahrer müssen derzeit einen größeren Umweg in Kauf nehmen, um in die Stadtmitte Neusäß und ins Einkaufszentrum zu gelangen. Wegen Straßenbauarbeiten ist noch bis Anfang September der Kreuzungsbereich Westheimer Straße und Lohwaldstraße sowie die Von-Rehlingen-Straße bis Hausnummer 20 gesperrt. "Es handelt sich dabei um die Fortsetzung der Sanierung in der Lohwaldstraße vom vergangenen Jahr", erklärt der erste Bürgermeister der Stadt Neusäß, Richard Greiner.

Die Stadt hat sich ein umfassendes Sanierungsprogramm vorgenommen und geht nun bei den Straßen der Reihe nach vor. Der Straßenbelag ist sehr marode, somit steht im Neusässer Ortsteil Westheim auch in diesem Jahr eine große Straßenbaumaßnahme mit fast 4000 Quadratmetern an. Die Mittel dazu wurden kontinuierlich im Haushalt aufgestockt. Derzeit wird die Lohwaldstraße/Von-Rehlingen-Straße in Westheim in Richtung Altort und Nudelberg saniert und mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Es werden circa 400 Tonnen Asphaltdeckschicht auf die Straße aufgebracht.

Durch die rechtzeitige Sanierung kann der Unterbau der Straße in gutem Zustand erhalten werden. "Wenn der Unterbau defekt ist, dann wird es richtig teuer", so Greiner. Bislang sind aber nur kleinere Schadensflächen zu beheben. Die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf 25 000 Euro. Diese Straßenbauarbeiten, so der Bürgermeister, seien ganz bewusst in die Sommerferien gelegt worden, da es sich hier um eine große Maßnahme handele, bei der auch, wie sich bei einer Kanalbefahrung im vergangenen Jahr herausstellte, über 70 Meter an Kanalarbeiten notwendig seien.

Bis Anfang September sollen die Arbeiten aber abgeschlossen sein. Um die vorgegebene Zeit einhalten zu können, kommt es vor allem auf gutes Wetter an.

Bürgermeister Richard Greiner versichert auch, dass die anliegenden Bürger die entstehenden Kosten nicht mittragen müssen, da es sich hier um reine Unterhaltsmaßnahmen handele. Sie haben während der Straßenbauphase allerdings einige Unannehmlichkeiten hinzunehmen. "Es ist möglich, dass die Anwohner tageweise kaum oder gar nicht auf ihr Grundstück gelangen. Ansonsten ist der Anliegerverkehr aber frei", war von Michael Hintermayr vom Tiefbauamt der Stadt Neusäß zu erfahren. (Jutta Kaiser-Wiatrek )
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