Freien Wähler stellen Antrag zur Straßenbahnverlängerung nach Neusäß

In der Stadtratssitzung vom 29.11.2016 haben die Vertreter der Stadtwerke Augsburg den aktuellen Planungsstand für die Straßenbahnlinie 5 und eine evtl. Verlängerung einer Straßenbahnlinie nach Neusäß vorgestellt.

In diesem Zusammenhang hat Herr Casazza erklärt, dass über den Vorschlag von Bündnis 90/ Die Grünen hinaus, der nur eine Verlängerung bis zur Westheimer Straße beinhaltete, auch eine Verlängerung der Linie 2 oder 5 bis zum Titania-Bad denkbar sei. Hierzu regte er eine Machbarkeitsstudie an. Für deren 1.Stufe der technischen Machbarkeit stellte er eine Beteiligung der Stadt Neusäß in Höhe von etwa 25.000,- € in den Raum.

Die bestmögliche Anbindung der Stadt Neusäß soll umgesetzt werden

Die Freien Wähler sind der Auffassung, dass dieser Vorschlag der Stadtwerke Augsburg aufgegriffen werden sollte, um die Chance einer optimalen Anbindung der Stadt Neusäß an das öffentliche Verkehrsnetz nicht noch einmal zu verschlafen, so die Fraktionsvorsitzende Inge Steinmetz-Maaz.

Eine vorausschauende Verkehrsplanung muss auch die sich künftig wandelnden Mobilitätsansprüche und die sich verändernden Wünsche der Bevölkerung berücksichtigen, die ohne Fahrzeug und ohne große Fußwege bequem vom Umland in die Stadt Augsburg gelangen will. Auch im Hinblick auf die neuen Baugebiete wird eine Straßenbahn die Wohnqualität und -attraktivität zweifellos steigern, so die Freien Wähler.

Stadt Neusäß soll sich an Studie beteiligen

Die Verwirklichung eines solchen Vorhabens ist nicht kurzfristig umzusetzen. Die Beispiele Königsbrunn und Friedberg belegen aber, dass es Sinn macht, die Sache anzugehen, so Inge Steinmetz-Maaz. Die Freien Wähler beantragten daher, den Stadtwerken Augsburg die Bereitschaft der Stadt Neusäß zu signalisieren, sich mit einem Betrag von ca 25.000,-- € an einer Studie zur technischen Machbarkeit einer Straßenbahnlinie nach Neusäß zu beteiligen. In der Machbarkeitsstudie sollen ergebnisoffen alle möglichen Alternativen untersucht werden. Mögliche staatliche Förderungen seien in diesem Zusammenhang zu prüfen.
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Anton Gruber aus Augsburg - City | 28.03.2017 | 19:26  
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