Wie kann man Geld und Energie sparen? Neusässer Bürger werden kostenlos beraten

Das "Musiker-Viertel" in Neusäß ist mit seiner Häuserstruktur prädestiniert für das Projekt "Energie-Karawane". In dem Quartier zwischen Helen-Keller-Straße, Beethovenstraße und Oskar-von-Miller-Straße wird ab dem 25. April ein Team von Fachleuten beraten. Foto: Jutta Kaiser-Wiatrek

Mit einem besonderen Projekt möchte die Stadt Neusäß in Zusammenarbeit mit dem regionalen Energieberater, der Regionalen Energieagentur Augsburg, den Bürgern den Weg frei machen, Geld und Energie zu sparen. Interessierte Hausbesitzern, die mit ihrem Haus künftig Geld und Energie sparen möchten, winkt in der Zeit vom 25. April bis 6. Juni eine kostenfreie und individuelle einstündige Beratung durch einen qualifizierten Energieberater.



Der Planungsausschuss hat für das Angebot das Musiker-Viertel zwischen Helen-Keller-Straße, Beethoven-Straße und Oskar-von-Miller-Straße ausgesucht. Hier stehen überdurchschnittliche viele Häuser, die sich in einem Alter befinden, in welchem ein gewisser Sanierungsbedarf aufkommt oder bereits Sanierungsvorhaben bestehen könnten.

Fachleute ziehen durchs Viertel

"Der Wohnbereich umfasst 370 Wohnobjekte mit 15 Prozent Ein- bis Zweifamilienhäuser, 16 Prozent Doppelhäuser sowie mit 61 Prozent überwiegend Reihenhäuser. Diese Struktur ist besonders geeignet, diese Serviceleistung anzubieten", erklärte Bürgermeister Richard Greiner. Damit möchte die Stadt Neusäß Hausbesitzer mit Modernisierungsabsichten unterstützen. Dazu hat Neusäß Fachleute kontaktiert, die sich zur Verfügung stellen, um als Karawane durch das Viertel zu ziehen.

Persönliche Beratung zu Themen rund ums Energiesparen

"Die Beratung ist anbieter- und produktneutral und richtet sich kostenfrei ganz nach Bedarf und den persönlichen Wünschen der Hausbesitzer", erklärte Bürgermeister Richard Greiner. Das jeweilige Gebäude wird dabei vom Keller bis zum Dach in einem Kurzcheck begutachtet. Dabei können sich die Bürger zu allen Themen beraten lassen, angefangen bei Förderung, Dämmung, Heizung, Stromsparen über Photovoltaik, Lüftungsanlagen, Wärmepumpe bis hin zum Miniblockheizkraftwerk. Derzeit gehen die Informationsschreiben an die betreffenden Hausbesitzer, die dann rückmelden können, ob sie einen städtischen Vororttermin wünschen oder nicht.

"Hier kann es hilfreiche Hinweise und Tipps geben auch hinsichtlich des Themas Fördermöglichkeiten und Amortisation geben", so Greiner. (Jutta Kaiser-Wiatrek )
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