Wehr simuliert Grillunfall

Auf dem Übungsplan der Nordendorfer Feuerwehr stand ein inszenierter Grillunfall mit zwei Verletzten. Foto: Rosmarie Gumpp


Sommerzeit ist Grillzeit - die Deutschen sind neben den Amerikanern Weltmeister im Grillen. Dabei kommt es immer wieder auch zu schweren Unfällen. Dies nahm die Freiwillige Feuerwehr Nordendorf zum Anlass, eine Übung mit dem Thema "Grillunfall" auf den Übungsplan zu setzen. Dabei mussten die Feuerwehrmänner und -frauen zwei Verletzte nach einem Grillunfall versorgen. Verena Kindl, Sanitäterin beim Roten Kreuz, war für die Notfalldarstellung zuständig. Hier soll ein Notfallgeschehen möglichst realistisch und detailgetreu dargestellt werden: Ein Kind, Jungfeuerwehrler Jakob Grundgeir, hatte Verbrennungen ersten Grades und eine erwachsene Person, hier Feuerwehrfrau Brigitte Kessinger, erlitt Verbrennungen zweiten Grades. Der Schockzustand des Kindes war durch diese reale Darstellung sofort erkennbar: Verwirrtheit, bleiche Hautfarbe, schnelle Atmung sowie ein benommener Blick.

Die Nordendorfer Wehr nahm sofort die Erstversorgung der Verunfallten vor. Des Weiteren wurde mit dem Schnellangriff das entstandene Feuer im Grill sowie der dabei entstandene Flächenbrand außerhalb mit einem Wasseraufbau abgelöscht. Am Ende der Übung folgte eine kurze Nachbesprechung.

Von Rosmarie Gumpp

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