"Feuer und Flamme" in Nordendorf

Neugierig verfolgen die Buben und Mädchen beim Ferienprogramm der Nordendorfer Feuerwehr das Heben des Feuerwehrunimogs mittels verschieden großer Luftkissen. Foto: Rosmarie Gumpp


13 Buben und Mädchen folgten der Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Nordendorf zu einem Nachmittag, der den Titel "Feuer und Flamme" trug. Hauptorganisator Matthias Reiter begrüßte die Kinder, die sogleich in acht aufgebauten Stationen ihr Geschick ausprobieren konnten. Dabei lernten sie beispielsweise den Umgang mit Spreizer und Schere kennen, indem sie ein Metallrohr trennten und verformten.

Vor den Augen der Teilnehmer und einer gleichzeitigen Erklärung rüstete sich ein Feuerwehrmann mit schwerem Atemschutz aus, um den Kindern zu vermitteln, dass sie sich im Ernstfall nicht hinter Schränken und unter Tischen verstecken sollten. Großes Interesse fand die Station "Zielspritzen mit der Kübelspritze". Hier war Teamarbeit angesagt, denn binnen kürzester Zeit sollten drei Tennisbälle von Verkehrsleitkegeln gespritzt werden. Dabei musste ein Kind die Kübelspritze bedienen und dessen Partner die Bälle gezielt abspritzen. Zur Belohnung gab es etwas Süßes.

Eine weitere Attraktion war das Erbsenschlagen. Die rollenden Erbsen gelangten über einen Trichter und einen Gummischlauch auf eine Tischplatte. Mit einem Holzhammer sollten die Kinder die rollende Frucht "erschlagen". Hinter dem Feuerwehrhaus konnten sich die kleinen Feuerwehrmänner und -frauen an einem Wasserwerfer versuchen und dabei nach Herzenslust mit Wasser spritzen. Mindestens ebenso viel Spaß bereitete den Kindern das Heben des Feuerwehrunimogs. Dazu verwendeten sie verschieden große Hebekissen, die mit Luftdruck bedient wurden.

Das besondere "Highlight" dieses Nachmittages war allerdings die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Meitingen. Abschließend durften die Ferienkinder in den blauen Sommerhimmel hinauf und von der Drehleiter aus die Heimat aus 30 Metern Höhe überblicken. Franz Grunenberg von der Meitinger Wehr erklärte das Fahrzeug so ausführlich, dass keine Fragen mehr offen blieben.


Von Rosmarie Gumpp
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