Fit für die Zukunft!

Große Freude herrschte nach der Spendenübergabe am Ende der Einweihung.
  Pleinfeld: Raiffeisenbank |

Renovierung / Nach nur knapp drei Monaten Umbauzeit wurde die Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG offiziell eingeweiht.

Pleinfeld. Rund 50 Gäste hatten sich am vergangenen Donnerstagabend im Schalterraum der Geschäftsstelle eingefunden, um der offiziellen Einweihung und Segnung beizuwohnen: Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeiter der Raiffeisenbank, Vertreter der beteiligten Betriebe, Bürgermeister Markus Dirsch sowie Gemeinderäte und natürlich die beiden Geistlichen, Domvikar Dr. theol. Thomas Stübinger und Pfarrer Uwe Bloch. Da im Anschluss auch noch einige Spendenübergaben geplant waren, waren auch Vertreterinnen örtlicher Kindergärten anwesend. Nach einer weihnachtlich musikalischen Einstimmung seitens Werner Lippert freute sich Vorstandsvorsitzender Wilfried Wiedemann, den Gästen einen Überblick über die Kernsanierung geben zu können.

„Nichts ist beständiger als der Wandel“

Demographischer Wandel, stetige Fortschritte der Technik, verändertes Kundenverhalten – die Bank vor Ort wird nicht mehr so häufig benötigt wie früher. Allerdings umso mehr, wenn es beispielsweise um die Entwicklung eines passenden Finanzkonzeptes geht –„denn hier braucht es einen Ansprechpartner, den man kennt, der seine Kunden kennt und zu dem man Vertrauen hat“, so Wiedemann. Mit Jürgen Friedrich, welcher schon seit 27 Jahren „Chef“ der hiesigen Filiale ist, und seinem Team sind diese Ansprechpartner auf alle Fälle gegeben. Welche Bedeutung der Standort Pleinfeld, der zu einer der größten Zweigstellen der 35 im Landkreis zählt, für die Raiffeisenbank hat, beweist sie mit der erbrachten Investition von 420 Tausend Euro. Durch mit LED-erleuchtete Aufnahmen im Großformat, welche zum einen die Seen, zum anderen das Spalter Ort zeigen, wird die Nähe zur Region ebenso zum Ausdruck gebracht wie durch die Wahl der beteiligten Betriebe, welche fast ausschließlich aus Pleinfeld stammen. Auch Bürgermeister Dirsch lobte das Bekenntnis zum Standort Pleinfeld und freute sich, dass die Raiffeisenbank so „aufs richtige Investment“ gesetzt hat. Nach dem Baufortschrittsbericht seitens Bauleiter Horst Geiger und der Vorstellung der neuen Räume seitens Marktbereichsleiter Jürgen Kraft kamen die beiden Geistlichen zum Einsatz, welche den Räumen und Menschen ihren Segen gaben.
„Es ist Ihre Bank, nicht unsere“, betonte Aufsichtsratvorsitzender Willi Renner den genossenschaftlichen Hintergrund und forderte die Kunden auf, so oft wie möglich zu kommen, um sich gut beraten zu lassen.

Modern, offen & geradlinig

Von der Außenfassade bis zu den Großbildschirmen in den nun drei Beratungszimmern, an welchen Börsencharts oder Finanzangebote anschaulich dargestellt werden können – man sieht sich mit einer um Generationen verjüngten Bank konfrontiert: Nach dem Erstbezug 1989 und einer Vergrößerung des SB-Bereichs Anfang der 2000er war dieser Schritt auch nötig geworden. Im Erdgeschoss wurden zum Einen alle nichttragenden Wände entfernt, zum anderen wurde ein neues Separee geschaffen, in welchem sich der zweite Recycler, ein Ein- und Auszahlungsautomat befindet – „falls doch mal eins ausfällt“, wie Wiedemann schmunzelnd bemerkte. Hier können beispielsweise Geschäftskunden auch nach Schalterschluss diskret und sicher hinter einer abschließbaren Tür ihre Einzahlungen vornehmen. Der zweite steht direkt neben dem Kontoauszugsautomaten im neu designten Schalterbereich. Hochglänzende Wände und Thekenakzente in dunkler Holz-Optik schenken dem offenen Raum ein modernes Ambiente. Gekonnt unterstrichen durch die ansprechende Wandgestaltung, welche in knappen Worten die Philosophie der Bank widerspiegelt. Durch die Verlegung der Toilette in das Erdgeschoss, konnte diese nicht nur behindertengerecht gestaltet, im 1. Stock konnte dadurch ein zusätzliches Beratungszimmer geschaffen werden.
Aber auch die sechs Mitarbeiter können sich über Verbesserungen freuen: Neben einer Klimaanlage, die vor allem im Sommer im Sommer treue Dienste leisten wird, gestaltet sich das Arbeiten an den neuen höhenverstellbaren Schreibtischen eindeutig ergonomischer.

Ein, zwei, drei – nein, sechs Spenden zum Schluss!

Wilfried Wiedemann nutzte den Abend auch gleich, um aus dem Etat des Gewinnsparens, einen Anteil zum gesellschaftlichen „Miteinander“ in der Gemeinde zu leisten. So konnte je ein VR mobil Kinderbus im Wert von je 5000 Euro an die Katholische Kindertages-Einrichtung St. Franziskus Pleinfeld sowie die Katholische Kindertages-Einrichtung Abt Maurus Pleinfeld übergeben werden. Spenden in Höhe von je 250 Euro erhielten der katholische Kindergarten Dorsbrunn sowie der katholische Kindergarten St. Marien in Stirn. Weitere 250 Euro gingen je an die evangelische sowie die katholische Kirche Pleinfeld. (jf)
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