Alle vier Lebensretter gefunden: Hund und Herrchen vor sicherem Tod bewahrt

Es waren dramatische Szenen am Sonntag in Schwabmünchen: Vier mutige Lebensretter zogen einen Mann und seinen Hund aus den Fluten dder Singold und retten ihnen so das Leben. Zwei der Helden waren zunächst unbekannt, nun haben sie sich gemeldet. (Foto: Ingrid Küchle)

Es waren dramatische Szenen am Sonntag in Schwabmünchen: Vier mutige Lebensretter zogen einen Mann und seinen Hund aus den Fluten der Singold und retteten ihnen so das Leben. Zwei der Helden waren zunächst unbekannt, nun haben sie sich gemeldet.

Auch Gernot Hasmüller, Leiter der Polizeiinspektion Schwabmünchen, bestätigt die Dramatik der Rettungsaktion. Mit vereinten Kräften hätten die vier zufälligen Zeugen des Unglücks Hund und Herrchen vor dem sicheren Tod am Teilungswehr der Singold im Süden der Stadt bewahrt.

Der Hund war gegen 15.50 Uhr in die Strömung der durch den Regen Hochwasser führenden Singold geraten. Die Wassermassen rissen das Tier mit. Es konnte sich selbst aus dieser Lage nicht mehr befreien. Sein Besitzer wollte helfen und sprang hinterher. Hierbei geriet er selbst in eine Wasserwalze und wurde unter Wasser gedrückt, bis er schließlich bewusstlos wurde.

Durch die Schreie der Tochter des Verunglückten wurden insgesamt vier Passanten auf den Vorfall aufmerksam. Zwei junge Feuerwehrleute hörten den Hilferuf und eilten an die Unfallstelle. Ein Angler stand bereits im Wasser und gemeinsam mit einem Jogger gelang es den Feuerwehrleuten, sowohl den Hund als auch das Herrchen zu retten.

Nachdem der Polizei bereits die beiden Feuerwehrleute bekannt waren, wurde nun nach den anderen beiden Lebensrettern gesucht. Aufgrund des Aufrufs in den Medien haben sich die beiden Personen nun bei der Polizeiinspektion Schwabmünchen gemeldet. Von dort geht nun ein Bericht an das Landratsamt Augsburg. Die Retter werden für die Rettungsmedaille der Bayerischen Staatsregierung vorgeschlagen.

Gernot Hasmüller hat sich bei dem Hundebesitzer erkundigt und erfahren, dass es diesem wieder gut gehe und auch der Hund keinen Schaden genommen habe.

Von Ingrid Küchle
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