Mann bedroht Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur in Schwabmünchen - und muss ins Bezirkskrankenhaus

Ein 46-Jähriger fuhr von Bobingen nach Schwabmünchen, um in der Arbeitsagentur die Sachbearbeiterin zu besuchen. Ein Messer nahm er auch mit (Foto: Christoph Maschke)

Nach einem Brief von der Arbeitsagentur hat sich ein Mann am Mittwoch sehr aufgeregt. Der 46-Jährige machte sich auf, um die zuständige Sachbearbeiterin in der Arbeitsagentur in Schwabmünchen mit einem 15 Zentimeter langen Küchenmesser zu besuchen.

Wie die Polizei mitteilt, musste die Schwabmünchner Polizei am Mittwoch gegen 14.40 Uhr mit mehreren Streifen zur Arbeitsagentur in der Fuggerstraße ausrücken. Ein 46-Jähriger hatte Post von der Arbeitsagentur erhalten. So erfuhr er, dass ihm wegen fehlender Nachweise das Arbeitslosengeld für drei Monate vollständig gestrichen worden sei. Darüber erregte er sich dermaßen mit Drohungen, dass er sich mit einem 15 Zentimeter langen Küchenmesser bewaffnet auf den Weg von Bobingen nach Schwabmünchen zu der zuständigen Sachbearbeiterin machte.
Während der Absicherung des Gebäudes entdeckte die Polizei den Mann. „Da mündliche Anweisungen für die Personenkontrolle und -durchsuchung nicht sofort befolgt wurden, musste der Mann zu Boden gebracht und mit Handschellen gefesselt werden“, heißt es in dem Pressebericht.


Ein 15 Zentimeter langes Küchenmesser


Bei der Durchsuchung seines Wagens fanden die Beamten schließlich das Messer auf dem Beifahrersitz.
Der Mann kam vorübergehend wegen Gemeingefährlichkeit ins Bezirkskrankenhaus. Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Bedrohung und eines Deliktes nach dem Waffengesetz. (pm)
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