36. Flugtag mit Sonne und viel Wind

Eine Viertelstunde dauerte es, bis die zwei bis drei behinderten Menschen mit tatkräftiger Hilfe in die dafür geeigneten Flugzeuge eingestiegen waren und starten konnten.
Schwabmünchen: Flugplatz Schwabegg | Böiger frischer Wind hinderte die Organisatoren - das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Augsburg Land, und den Luftsportverein Schwabmünchen (LSV) - nicht daran, Menschen mit Behinderung für einen geringen Kostenbeitrag einen viertelstündigen Flug zu ermöglichen. Da die Flügel von vorn Luftzug bräuchten, sorge der starke Wind für mehr Auftrieb. In der Luft würden die Passagiere den Wind nicht spüren, war vom Fachmann zu hören. Bis zur Mittagspause seien bereits fünfzig Personen in der Luft gewesen, das heißt fünfzehn Flüge hatten stattgefunden. Ab 14.30 Uhr starteten weitere Rundflüge.
Wer keine Lust oder Erlaubnis zu einem Flug hatte, konnte in einem der zahlreichen Oldtimer mitfahren und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Für deftiges und veganes Essen sowie Kaffee und Kuchen war ebenso gesorgt wie für Getränke. Blasmusik und Rollstuhltanz gehörten zum Rahmenprogramm. In der Mittagspause stellte Marco Zelger (Rotes Kreuz, Kreisverband Augsburg-Land) eine neue Erfindung für rollstuhlfahrende Autobesitzer vor: den Pannenfächer. Auf dem Auto angebracht könnten Rollstuhfahrer andere Verkehrsteilnehmer um Hilfe bitten oder Hinweise geben.
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