Auf zwölf Kilometern für einen guten Zweck ins neue Jahr

277 Läufer mache sich im Luipoldpark auf die zwölf Kilometer lange Runde
Fünf Jahr gibt es den Silvesterlauf in Schwabmünchen schon, und nun scheint das Event endgültig etabliert zu sein. Zumindest drücken das die Zahlen aus. Sämtliche Rekorde wurden am Silvestertag n Schwabmünchen gebrochen. Nicht nur, dass diesmal auch die Zuschauerzahl im dreistelligen Bereich war, oder die beste Laufzeit erreicht wurde. Es waren auch soviel Starter wie nie zuvor zur Mittagszeit im Schwabmünchner Luitpoldpark. 277 Läufer machten sich auf die große Runde hinaus zur Wertach, wo einige Hindernisse auf sie warteten. Dazu kamen noch 24 Kinder, die nach dem Start der Großen im Park beim „Kids Rund“ dabei waren. Kein Wunder, dass auch die Spendensumme, die sich aus dem Startgeld des Laufes und der gelaufenen Runden im „Kids Run“ zusammensetzt, ebenfalls so hoch war, wie nie zuvor. 3650 Euro kamen so zusammen. Das Geld geht an die Schwabmünchner Ulrichswerkstätten. Deren Leiterin Katja Weh-Gleich war natürlich hoch erfreut. „Das ist super. Wir freuen uns riesig über die Spende. Das Geld wird in den Bau unseren neuen Außenanlagen fließen“, so Weh-Gleich. Auch Lauforganisator Leo Klocke war sichtlich zufrieden. „Heute war einfach alles perfekt. Die Zahl der Teilnehmer, das Wetter, einfach alles hat gepasst“, so Klocke. Der zeigt sich auch den vielen ehrenamtlichen Helfern gegenüber dankbar. „Ohne die Unterstützung aller ginge das nicht“, ergänzt er. So ruht der Lauf auf vielen Schultern. Die Wasserwacht Schwabmünchen fungiert als Streckenposten, die Rot-Kreuz-Bereitschaft sichert die Strecke. Der Maschinenring und das Team vom Pfänder-Hof zeichnen für einen großen Teil der Hindernisse verantwortlich. Auch die Ulrichswerkstätten bauten ein Hindernis, versorgten zudem die Läufer im Start- und Zielbereich mit frischem Obst. Der Verschönerungsverein Schwabmünchen stellte seine Räumlichkeiten zur Verfügung und versorgte Läufer wie Zuschauer mit heißen Getränken, und Moderator Thomas Bisle von Radio Schwabmünchen moderierte den Lauf, so dass die Zuschauer im Park immer wussten, was auf der Strecke los war.
Durch das besonderer Flair des Laufes, bei dem es sich mehr um die Atmosphäre als um schnelle Zeit geht, hat die Veranstaltung vor allem bei vielen Hobbyläufern ihre Anhänger gefunden. „Es geht für mich nur darum, ankommen“, so erklärt zum Beisspiel der Schwabmünchner Thorsten Stadelbauer, der sonst an keinem anderen Lauf teilnimmt. Ein weiteres Zeichen für den Spaßfaktor des Laufes ist, dass immer mehr Läufer ihren Hund mit dabei haben. So wie Tom Müller. Der Feuerwehrmann und Hobbyjäger ging mit Jagdhund auf die Strecke. Was ihm einen große Hilfe war. „Der hat mich ins Ziel gezogen“, stellt er lachend fest. So freuen sich viele der Läufer schon jetzt auf das nächste Silvester, um das Jahr mit einem solch tollen Event auf eine besondere Art und Weise abschließen zu können.
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