Aus Liebe zur Musik

Das Lech-Wertach-Orchester spielt zur Eröffnung der Stadthalle Schwabmünchen nach der Generalsanierung.
 
Felix Linsmeier dirigiert das Lech-Wertach-Orchester bei seiner Komposition VINSTRI - Variationen für Tuba und Orchester (Solist an der Tuba Christian Linke).

Einweihung der Stadthalle mit Konzert junger Talente

Das Konzert junger Talente mit dem Lech-Wertach-Orchester unter Leitung von Wolfgang Scherer eröffnete die neu renovierte Stadthalle in Schwabmünchen. Um mehr Menschen die Gelegenheit zu geben, die Veranstaltung mit hochklassigen Musikerinnen und Musikern aus dem süddeutschen Raum zu besuchen, wurde das Konzert am Sonntagnachmittag wiederholt. Als neuer Sponsor des Konzerts junger Talente konnte die Raiffeisenbank Schwabmünchen gewonnen werden, dessen Vorstandvorsitzender Günther Wölfle seine Freude bekundete, die Familie Scherer bei der Durchführung des großartigen Konzerts unterstützen zu können. Die Moderation hatte in bewährter Weise und auf charmante und unterhaltsame Art Monika Scherer übernommen.

Kosten und Bauzeit eingehalten

Bürgermeister Lorenz Müller, neben Landrat Martin Sailer Schirmherr der Veranstaltung, lobte die besondere Atmosphäre, die der Raum ausstrahle und den Konzertbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis mache. Er verglich die Generalsanierung der Stadthalle mit dem Bau der Elbphilharmonie in Hamburg: statt neun Jahre habe die Renovierung neun Monate gedauert! Es sei eine neue Lüftungsanlage und eine neue Beleuchtung eingebaut und die Sicherheit erhöht worden. Das neue Foyer sei schick und edel. Die veranschlagten Kosten seien auch eingehalten worden.

Stars auf der heimatlichen Bühne

Das Konzert selbst bot die Möglichkeit, Künstler auf der heimischen Bühne zu sehen, die vermutlich in Kürze auf großen Bühnen stehen würden, wie Monika Scherer ankündigte. Dazu gehörten Sophia, Felix und Fabian Jüngling aus Kaufbeuren. Alle spielen mehrere Instrumente, gehören mehreren Orchestern und Ensembles an und haben zahlreiche Preise gewonnen. Sie sind Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Die erst vierzehnjährige Sophia beeindruckte das Publikum mit ihrem sicheren und kraftvollen Spiel. Mit kräftigem Applaus belohnten die Zuschauer die Auftritte der Ausnahmemusiker. Ein weiterer Preisträger und aufsteigender Stern, erst achtzehn Jahre alt, war Felix Linsmeier aus Bobingen. Er arrangiert, dirigiert und komponiert. Sein für diesen Abend eigens geschaffenes Stück „Vinstri“, eine Variation für Tuba und Orchester, gehörte mit zu den anspruchsvollsten Stücken des Konzerts. Ein sehr vielseitig begabter junger Musiker, Daniele Joas, trat sowohl als Sänger bei „Music“ von John Miles als auch als Schuhplattler auf. Die Geschwister Günther aus Türkheim, Gründungsmitglieder und mehrfache Preisträger, spielten ein Stück aus dem 19. Jahrhundert in ungewöhnlicher Besetzung: Viola, Violoncello und Horn.

Ein abwechslungsreiches Programm

Das Programm bot einen bunten Querschnitt verschiedener Musikrichtungen. Dem Hallelujah von Leonhard Cohen, gesungen von Sophia Straub und Lea Steinke, folgten die jungen Akteure des Beathofs unter Leitung von Dominik und Valentin Scherer. In blauen Mützen - mit Gitarren, Trommeln und Blasinstrumenten brachten sie bei ihren beiden Auftritten Lebensfreude und Temperament mit. Katahrina Hartl aus Schwabmünchen spielte auf der Flöte ein virtuoses Stück von Giulio Briccialdi, bekannt als „Mein Hut, der hat drei Ecken“. Es folgte der Säbeltanz von Chatschaturjan mit Johannes Göppel, Eric Goßner, Julian Kuhrdt und Peter Knöpfle. Die Lischkapelle vom Chiemsee, dirigiert von Dominik Scherer, bot „Bavarian Indi-Pop“. Die Sopranistin Barbara Mayr sang „Rollin´in the Deep“, arrangiert von Felix Linsmeier. Das offizielle Programm endete mit „Bugler´s Holiday“ von Leroy Anderson (Solisten Valentin Metzger, Nico Weber, Robert Altheimer und Moritz Lang), als Zugabe spielte das Lech-Wertach-Orchester den „Tiger-Rag.
Dem Orchester gehören über sechzig Musiker an, darunter Andreas Scharf am Bass, der Bürgermeister von Graben, wie Wolfgang Scherer verrät.
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