Bürger feiern in der Lechfeldkaserne mit der Bundeswehr

Historische Uniformen waren im Rahmen des Bürgerfestes zu sehen. Foto: Stöbich
Schwabmünchen: schwabmünchen | Das achte Bürgerfest in der Lechfeldkaserne bot den Besuchern wieder ein vielseitiges Unterhaltungs- und Informationsprogramm. Wegen des eher kühlen Wetters kamen diesmal nicht ganz soviele Gäste wie im Vorjahr, mit denen Petrus ein Einsehen hatte: Die himmlischen Schleusen hielten trotz dunkler Regenwolken dicht. So konnte man nach dem ökumenischen Gottesdienst im Offiziers-Kasino in Ruhe über das weitläufige Militärgelände bummeln und eine ganze Reihe von Attraktionen bestaunen.
Dafür sorgten zahlreiche Organisationen und Vereine aus der Region; zum Beispiel hatten die Mitglieder des Modellbahnclubs Lechfeld in einem Zelt eine interessante Anlage mit Seilbahn, Windmühle und Zügen aufgebaut. Mit dabei waren auch die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, die Schützengesellschaft Graben, Feuerwehr, VdK sowie mehrere Musikvereine. Unter dem Wasserturm gab es eine Menge zu sehen wie die Rettung von hochgelegenen Arbeitsplätzen, Feuerwehr-Demonstrationen oder eine historische Soldatengruppe samt Lazarett-Schwester.
Ein Dudelsackbläser und ein kleiner Flohmarkt, Glücksrad, Ponyreiten, Torwandschießen und eine Ausstellung mit Modellflugzeugen rundeten das abwechslungsreiche Programm ab. Schon seit 2009 gibt es dieses Fest der Gemeinden Graben und Untermeitingen in der Kaserne, die sich dann in einen großen Biergarten mit Erbseneintopf, Gemüsepfanne, Kaffe und Kuchen verwandelt. Heuer stand die Veranstaltung unter dem Motto "60 Jahre Bundeswehr auf dem Lechfeld", so dass sich die Besucher in der militärgeschichtlichen Sammlung unter anderem darüber informieren konnten, was zum Beispiel "AutoFüFmNLw" bedeutet.
Diese Sammlung war im Juli 2008 eröffnet worden und verzeichnete bereits im ersten Jahr mehr als 2000 Besucher. Viele Fotos und Dokumentationen erinnerten an die verschiedenen auf dem Lechfeld stationierten und inzwischen aufgelösten Verbände. Die Bundeswehr nutzte die Gelegenheit auch, um Nachwuchs zu rekrutieren und über eine "Karriere mit Zukunft" bei Heer, Luftwaffe oder Marine zu informieren.
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