Das Schwimmbad nimmt Fahrt auf

Die Entwicklung der Schwabmünchner Innenstadt ist immer wieder Thema im Stadtrat.

Schon seit den 70er-Jahren ist der Bau eines Hallenbades in Schwabmünchen Thema und Wunsch zugleich. Aber so nah wie jetzt, war die Stadt einer überdachten Schwimmstätte noch nie. Doch nicht nur in Sachen Hallenbad gibt es Fortschritte. Die ersten Erkenntnisse aus der Frageaktion rund um den Einzelhandel, die im Frühjahr durchgeführt wurde, sind nun bekannt.

Der Landkreis Augsburg ist schon länger mit an Bord, nun hat auch die Regierung von Schwaben den Bau eines Hallenbades in Schwabmünchen schulaufsichtlich genehmigt. Diese Genehmigung gibt sogar mehr Schwimmbahnen als die Erstplanung durch das Büro Altenburg vor. Nun wird über fünf Bahnen mit je 25 Metern Länge nachgedacht, statt der ursprünglichen Variante mit vier Bahnen. Weitere Alternativen zeigte Jens-Wilhelm Brand von der Constrata Ingenieursgesellschaft auf. Diese wurde im Zuge der Sitzung mit der Durchführung der europaweiten Ausschreibung der Architekturarbeiten beauftragt. Dies ist auf Grund des Kostenrahmens rechtlich notwendig.

Experte Brand erläuterte, dass es auch möglich sei, das Schwimmbecken und das Lehrschwimmbecken räumlich zu trennen. "Dies ist vor allem wegen den unterschiedlichen Anforderungen an die Raumtemperatur sinnvoll", so Brand. Aus diesem Grund sollen die Architekten Pläne für die verschiedenen Varianten des Badbaus vorschlagen.

Läuft alles glatt, so kann Ende November der Planungsauftrag an einen Architekten vergeben werden. "Je nach Wetter und anderer Einflüsse könnte das Bad dann Ende 2020 fertig werden", erklärt Brand.

Erkenntnisse für das Innenstadtkonzept

Die Stadt Schwabmünchen ist dabei, ihr seit dem Jahr 2007 bestehendes Innenstadtkonzept, das unter anderem den Handel in der Innenstadt schützen und Fördern soll, zu aktualisieren. Ein Teil davon war eine umfassende Bestandserhebung, eine Kunden-Herkunftserfassung sowie eine Befragung der Bürger und Gewerbetreibenden. Nun konnte Dr. Markus Heider, der dies im Auftrag der Stadt durchführte, erste Ergebnisse präsentieren. Bei der Umfrage wurden im Bezug auf die Geschäfte vor allem die kurzen Wege und der gute Service in den Schwabmünchner Geschäften gelobt. Kritik gab es unter anderem am Parkplatzangebot und an der Internetpräsenz des Geschäftsstandorts.
Von den meisten Kunden wurden weitere Bekleidungsgeschäfte gewünscht. Mit diesen Ergebnissen soll nun der Stadtrat die ihm möglichen weiteren Schritte zum Erhalt des Handels in der Innenstadt beschließen. Dazu zählt neben dem bereits betriebenen Stadtmarketing auch festzulegen, welche Güter und Handelswaren nicht im Außenbereich der Stadt angeboten werden, da sie dort den Handel in der Innenstadt gefährden würden.
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