Der Nachwuchs kann was

Auch die Personenrettung war Teil der Übung.

Schwabmünchen Das Leben in der Jugendfeuerwehr ist nicht einfach. Erst mit 18 Jahren dürfen die Nachwuchskräfte in vollem Umfang am Einsatzbetrieb teilnehmen. Da sind gerade Übungen eine willkommene Abwechslung. Vor allem, wenn sie so umfangreich sind, wie die Jugendfeuerwehrübung in Schwabmünchen. Zusammen mit den Feuerwehren aus Siebnach und Mindelheim wird im jährlichen Wechsel eine solche Großübung veranstaltet. Findet diese in Schwabmünchen statt, ist auch der Nachwuchs aus Hiltenfingen und Schwabegg dabei.

Als Übungsszenario diente ein angenommener Großbrand im städtischen Bauhof, mit Verletzten und Vermissten Personen. Rund 70 jungendliche Feuerwehrler stellten sich dem Szenario. Dabei konnten sie die anwesenden "großen" Feuerwehrler überzeugen. "Die Feuerwehren haben toll zusammengearbeitet", lobt Stefan Missenhardt, stellvertretender Kommandant der Schwabmünchner Feuerwehr. Nur gut 40 Minuten brauchten die Jugendfeuerwehrler, um die Lage in den Griff zu bekommen und zehn Personen zu retten. "Für die Komplexität der Lage war das perfekt," ergänzt Missenhardt.
Die Übung wurde von vielen Zuschauern, darunter viele Kinder beobachtet. Ab zwölf Jahren können Jugendliche der Feuerwehr beitreten und die Ausbildung beginnen. "Die Feuerwehr ist etwas besonderes. Technik, Action und Kameradschaft, bei uns ist alles geboten", erklärt Missenhardt. Der Nachwuchs übt immer jeden zweiten Montag ab 19 Uhr, die Mitgliedschaft ist für Jugendliche kostenlos.
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