Die Badesaison in Schwabmünchen ist zu Ende

Sonnenbaden auf der Liegewiese des Schwabmünchner Freibades
Schwabmünchen:

Thomas Meyer ist zufrieden. Der Bademeister der Schwabmünchner Singoldwelle blickt auf eine "tolle Saison" zurück, wie er sagt. "Der Sommer war super, es kamen wieder viele Badegäste", so Meyer. Das Wetter, für Freibäder der wichtigste Faktor, spielte gut mit. Von der Öffnung im Mai bis zum Ende der Badesaison vergangenen Sonntag gab es eigentlich, bis auf die letzten Tage, keine großen Regenpausen. "Es dürften wieder ungefähr so viele Menschen ins Bad gekommen sein wie im Vorjahr", vermutet Thomas Meyer. Da waren mehr als 70.000 Besucher, die in der Badesaison in die Singoldwelle strömten.

Und die bekommen Lob vom Bademeister: "Wir hatten ganz wenig Probleme, also richtig tolle Badegäste. So macht es noch mehr Spaß." An vielen Tagen war kaum noch ein Platz auf den Liegewiesen zu finden, ähnlich sah es um das Bad aus. Der Parkplatz war voll und so auch die umliegenden Straßen. Ein Umstand, der die wenigsten Anwohner stört. "Das war schon immer so, das gehört dazu", erklärt ein Anlieger. Der sieht eher die Vorteile, in der Nähe des Bades zu wohnen. "Morgens mal schnell ein paar Meter rüber laufen und dann ein paar Bahnen schwimmen, das ist doch Luxus", erklärt er.

Kiosk, WLan, Beachvolleyballfeld und Trampoline - für jeden was dabei

Dass das Bad gut ankommt, hat viele Gründe. Zum einen bietet es einiges. Ein 50-Meter Sportbecken, ein Nichtschwimmerbecken mit Wildwasserkanal und einer großen, 58 Meter langen Rutsche. Für die ganz kleinen gibt es eine Wasserspielanlage. Dazu gibt es einen Kiosk, große Liegewiesen, ein Beachvolleyballfeld, Trampoline und was nahezu einmalig ist, kostenloses W-Lan. Dazu kommen günstige Eintrittspreise, die in der Region kaum unterboten werden. "Es dürfte jeder Besucher auf seine Kosten gekommen sein", so Bademeister Thomas Meyer.

Trotz der vielen Besucher gab es kaum nennenswerte Probleme. "Meistens hatten wir es mit kleinen Schnittwunden und Bienenstichen zu tun", erzählt der Badchef. Aber im Wasser wird die Lage immer schwieriger. "Die Zahl der Nichtschwimmer steigt. Wir mussten einige Male eingreifen. Immer weniger Kinder, aber auch Erwachsene können schlecht oder gar nicht schwimmen," erklärt Meyer. Gut dass es Bademeister und die ehrenamtlichen Helfer der Wasserwacht gibt. Unter der Woche sind immer zwei Bademeister vor Ort, an den Wochenenden werden diese dann von der Wasserwacht Schwabmünchen ehrenamtlich unterstützt. "Da sind dann zwei bis vier Rettungsschwimmer zusätzlich vor Ort", erklärt Michael Ringel, Vorsitzender der Wasserwacht Ortsgruppe Schwabmünchen.
So kann sich Thomas Meyer auf die Badesaison 2018 freuen: "Wir hatten ein tolles Team vor Ort und tolle Gäste. Da macht es einfach Spaß."
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