Die Narren sind los

Zum Auftakt gab es ein Ziehen und Zerren um den Rathausschlüssel zwischen den Narren und Bürgermeister Lorenz Müller.
Menkingen Ahoi - seit dem 11.11. sind in Schwabmünchen die Narren an der Macht. Mit einem kurzem Kraftakt übernahm der Elferrat um Menkingens Narrenchef Uli Weißenbach den Rathausschlüssel von Bürgermeister Lorenz Müller. Dann folgte die erste Faschingsrede der Saison. Dabei lobte Weißenbach, vergaß aber nicht zu spotten, so bekam die Posse um die Braune Tonne so viel Fett ab, dass sie zu bersten droht. Aber das kennt man ja in Schwabmünchen. Oder besser in Menkingen, denn so sollte die Stadt eigentlich die nächsten 90 Tage - so lange dauert die Regentschaft der Narren - heißen. Nachdem der Menkinger Elferrat in den vergangenen Jahren nicht vollständig war und erst im Vorjahr wieder komplett auf der Narrenbühne saß, ist er in dieser Saison trotz zweier Abgänge sogar zum Zwölferrat gewachsen. Thomas Heiß und Martin Zacher haben den Elferrat verlassen. Doch mit  Thomas Haugg, der schon viele Jahre, unter anderem als Bühnenarbeiter aktiv, dem ersten "Menki" Thomas Friedrich und Cindy Vögele - sie ist aktuell die zweite Frau im Rat - wurde ädaquater Ersatz gefungen. Den braucht es auch, denn in der Faschingszeit haben die Menkinger Narren einiges zu tun.  Am 14. Januar steigt zum neunten Mal das Gardetreffen in Schwabmünchen. Die Narrenabende folgen am 2. und 10. Februar in der Schwabmünchner Stadthalle. Am Faschingsdienstag, 13. Februar, zieht ab 17.11 Uhr der Gaudiwurm durch Schwabmünchen, im Anschluss wird am Schrannenplatz der Kehraus gefeiert. Am Tag danach folgt dann die Schlüsselrückgabe an Schwabmünchens Bürgermeister Lorenz Müller. Damit endet dann auch die 90-Tägige Regentschaft der Narrenschar.
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