Drei Gründe zum Feiern in der Schwabmünchner Schreinerei Lehle

Bei der Schreinerie Lehle ist alles fest in Familienhand

Schwabmünchen Die Schwabmünchner Schreinerei Lehle hatte vor Kurzem gleich dreifach Grund zum Feiern. Zum einen wird das Traditionsunternehmen demnächst 80 Jahre alt, zum anderen wurden die Ausstellungs- und Beratungsräume im Gewerbegebiet Ost feierlich eröffnet. Zudem hat sich Juniorchef Christof Lehle entschlossen, das Firmenlogo neu zu gestalten.

Rund 330 Quadratmeter Fläche ist der Ausstellungsbereich die "Lehle-Welt", durch die Erweiterung gewachsen. "Jetzt haben wir endlich genügend Platz, um unsere Werke entsprechend zu präsentieren", freut sich Christof Lehle. Den Anbau hat Christof Lehle, der nicht nur Schreinermeister sondern auch Innenarchitekt ist, natürlich selbst geplant. Das Holz der vorwiegende Baustoff ist, überrascht dabei nicht. Da es der Wunsch Lehles war, die Erweiterung frei von Säulen zuhalten, war die Statik dabei eine großer Herausforderung. Doch auch diese wurde gemeistert, wie so vieles in der langen Geschichte der Firma, die mittlerweile zu den größten Schreinereien Bayerns zählt.

Die Geschichte der Schreinerei Lehle

Seniorchef Helmut Lehle erzählt von seinem Vater Josef, dem Firmengründer: "Nach der Lehrzeit ging er auf die Walz, da es in Schwabmünchen keine Festanstellung gab. 1935 machte er den Meisterbrief, zwei Jahre später gründete er in Schwabmünchen seine eigene Schreinerei." Das war im Schwabmünchner Augarten. 1995 erfolgte dann der Umzug an den jetzigen Standort. Derzeit entstehen neben vielen Möbelstücken etwa 200 Küchen pro Jahr.

Handwerkskunst und Industrialisierung gehen Hand in Hand

Beim Tag der offenen Tür konnten eine Vielzahl Besucher einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Schreinerei werfen. Dabei zeigten sich nahezu alle von dem gelungen Spagat zwischen Handwerkskunst und Industrialisierung, der in der heutigen Zeit bei einer solchen Betriebsgröße notwendig ist, beeindruckt.
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