Eine Größe der lokalen Kunst: Ausstellung von Catalina Mayer

Gut gelaunt zeigte sich Catalina Mayer bei der Eröffnung ihrer Ausstellung.

Schwabmünchen Schon alleine die Besucherzahl der Ausstellungseröffnung war ein deutlicher Fingerzeig. Der Vorraum des Schwabmünchner Vorraum war proppenvoll, als Museumsleiterin Sabine Sündwoldt die Ausstellung "C.M." der Schwabmünchnerin Catalina Mayer eröffnete.

Eigentlich war dies keine Überraschung, denn Mayer hat Schwabmünchen ihren künstlerischen Stempel aufgedrückt. Die in Venezuela aufgewachsene Ungarin hat in Schwabmünchen ihre Heimat gefunden. 1972 kam sie als Kunst- und Werklehrerin an die neue Leonhard-Wagner-Schule. Dabei beschränkte sie ihr künstlerisches Schaffen nicht nur auf ihren Lehrauftrag. Schnell war sie auch außerhalb der Schule aktiv. Sei es als helfende Hand im Museum, als Motor der ersten Laienspielgruppe, mit eigenem Atelier oder mit Kursen an der Volkshochschule. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Catalina Mayer ist Gründungsmitglied des Schwabmünchner Kunstvereins und kümmert sich dort auch um die neue Jugendgruppe.

Mayer als "Bestandteil des Schwabmünchner Kulturlebens"

Auch Schwabmünchens Bürgermeister war voll des Lobes über das Schaffen von Catalina Mayer. Sogar er wurde seinerzeit schon von ihr unterrichtet. Müller hob vor allem die Eigenschaft Mayers hervor, ihre Arbeit nicht nur auf ihr Atelier zu beschränken. "Sie sind ein Bestandteil des Schwabmünchner Kulturlebens, ob seinerzeit in der Roßtränke, beim Hoigarten oder bei den vielen anderen Projekten, an denen sie beteiligt sind", so Müller an Catalina Mayer gewandt.

Die Künstlerin zeigte sich von den vielen lobenden Worten gerührt. "Ich hatte schon ein wenige feuchte Augen", gibt sie zu. Mayer bedankte sich vor allem bei Museumsleiterin Sabine Sünwoldt. "Ich hab einfach meine Werke hier abgegeben und sie machen lassen. Es ist wundervoll geworden", so Mayer.

Ausstellung zeigt Schaffen der vergangenen zehn Jahre

Die Ausstellung zeigt Bilder, Skulpturen und Töpferarbeiten der vergangenen zehn Jahre. Die Ausnahme dabei ist die Skulptur "Das hohe C", die älter ist. "Aber die wollte ich unbedingt dabei haben", so Sabine Sündwoldt. Markant sind auch die Bilder des "Bubs", dessen Gefühlslagen sich wie ein roter Faden durch das Schaffen von Catalina Mayer ziehen.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Museums immer Mittwochs 14 bis 17 Uhr und Sonntags von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr zu sehen.
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