Energiekarawane in Schwabmünchen: Ein Erfolgskonzept geht in die dritte Runde

Margit Spröttle (links) freut sich zusammen mit den Energieberatrern und Bürgermeister Lorenz Müller (rechts) auf die dritte Energiekarawane in Schwabmünchen

Schwabmünchen Energiesparen ist in. Doch wie wird und wo wird am besten gespart? Die Stadt Schwabmünchen hilft ihren Bürgern, vor allem in Sachen Gebäudeenergiebedarf, sich umfassend beraten zu lassen. Dies geschieht nicht bei den schon lange angebotenen Energiesprechstunden im Rathaus, sondern mittels der Energiekarawane direkt vor Ort mit der sogenannten Energiekarawane.

Vor drei Jahren ging diese Karawane zum ersten Mal im Schwabmünchner Süden auf Tour. Dabei bieten fünf Energieberater, unterstützt von der Stadt Schwabmünchen und der Regionalen Energieagentur Augsburg (REA) in einem festgelegtem Wohngebiet den Hausbesitzern eine kostenlose Energieberatung an. Bisher schlug die Schwabmünchner Energiekarawane dabei alle Rekorde. Die Beratungsquote aller bislang im Bundesgebiet durchgeführten Energiekarawanen lag bei rund 30 Prozent. Die erste Schwabmünchner Karawane ist mit 57 Prozent der möglichen Beratungen die erfolgreichste in Deutschland, die zweite Runde im Südosten der Stadt erreichte eine Beratungsquote von 56 Prozent und liegt so auf dem zweiten Platz.
Seit vergangenen Freitag zieht die Karawane durch das "Alte Breitlehen". Im westlichen Teil des Gebiets warten auf die Energieberater Manfred Bock, Markus Braun, Richard Blass, Lars Oberbeck und Peter Braumandl Häuser aus den 1950er Jahren, im restlichen Bereich ist der Großteil der Anwesen vor 30 bis 40 Jahren entstanden.
Bei der Auftaktveranstaltung zeigten drei Schwabmünchner ihre bereits sanierten Häuser den Teilnehmer des Auftaktspaziergangs rund erklärten die durchgeführten Maßnahmen. Dabei betonten sie nicht nur die eingesparten Kosten. Alle stellten unisono den dabei deutlich erhöhten Wohnkomfort als größtes Plus heraus.
Nicht nur die Hausbesitzer, welche eine Sanierung umsetzen zählen bei der Energiekarawane zu den Gewinnern. Auch die lokalen Handwerksunternehmen profitieren von den Maßnahmen. Eine Erhebung nach der ersten Karawane zeigt auf, dass 38 Prozent der durch die Karawane angestoßenen Arbeiten von Betrieben aus Schwabmünchen, weiter 27 Prozent von Handwerkern aus dem näheren Umkreis ausgeführt wurden.
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