Es darf in Schwabmünchen gebaut werden

Schwabmünchen Was sich bei der vergangenen Sitzung des Schwabmünchner Bauausschusses angedeutet hat, ist nun sicher. Der verbesserte Plan für das "Burger-Anwesen" wurde vom Bauausschuss einstimmig bewilligt, die Münchner "Auffahrt GmbH" kann dort 13 Häuser und sechs Wohnungen bauen. Auch weitere Vorhaben wurden, wie auch die Haushaltsansätze für den Straßen-, Gebäude- und Grünunterhalt wurden genehmigt.

Noch türmt sich der Schutt entlang der Lechfelder Straße. Doch das könnte bald vorbei sein. Die zuletzt im Dezember vorgestellte Planung für das "Burger-Anwesen" hat nun den Bauausschuss passiert . "Mein größter Wunsch ist nun, dass schnell gebaut wird", hofft Bürgermeister Lorenz Müller nach der Entscheidung. Diese wurde im Dezember vertagt, damit alle Fraktionen sich gründlich beraten können. Zudem gab es noch einige Punkte mit dem Bauträger zu klären. So die Sperrung der Lechfelder Straße für den Bau. Die kommt nicht in Frage. "Der Bau wird komplett vom Grundstück aus hochgezogen", so der Bürgermeister.
Ebenso genehmigt wurde der Bau einer landwirtschaftlichen Getreidehalle in der Frauenstraße. Zwar stiess die die Höhe des Gebäudes, es wird knapp 16 Meter erreichen, nicht auf umfassende Begeisterung, "aber aus technischen Gründen geht es nicht anders", erklärte Müller. Ähnlich ist es mit dem Silos einer Kunststoffverarbeitenden Firma im Schwabmünchner Süden. Diese benötigt drei weitere große Silos für das Lagern von Rohmaterial. Die Verwaltung hoffte, diese in Reihe an die bestehenden anzuschließen. "Aber aus brandschutztechnischen Gründen ist dies nicht möglich", so Lorenz Müller. Geändert hat sich die Planung für den Bau von zwölf Reihenhäusern in der Lechfelder Straße. Aus den geplanten Doppelhäusern werden nun Reihenhäuser, die Tiefgarage fällt weg. "Der Grund gibt genug Platz für eine oberirdische Stellplatzlösung her", erläuterte Stadtbaumeister Stefan Michelfeit.
Für Planung des anstehenden Haushalts wurden vom Bauausschuss die Haushaltsansätze für Hoch- und Tiefbau sowie des Grünamtes bestätigt.
Rund 300000 Euro sind im Tiefbau für den Unterhalt der Schwabmünchner Straßen vorgesehen. Die mit aufwendigsten geplanten Maßnahmen finden an der Museums- und Herbststraße statt. Auch an einigen Gehwegen in der Lechfelder Straße und am Breitweg sollen saniert werden. Beim Gebäudeunterhalt hat die Bauverwaltung eine Summe von rund 160000 Euro veranschlagt. Die größten Arbeiten sind an der Fassade des Klimmacher Bürgerhauses und am Kellerabgang der Stadthalle vorgesehen. Roland Schiller, Grünamtleiter der Stadt, hat rund 220000 Euro angemeldet. Der Löwenanteil wird für den allgemeinen Unterhalt der städtischen Grünanlagen benötigt. Zudem soll der Kinderspielplatz an der Keltenstraße weiter saniert werden.
Alle drei Haushaltsansätzen wurde, mit kleinen Anmerkungen, zugestimmt. Nun müssen diese noch im Zuge der Haushaltsberatung vom Stadtrat beschlossen werden.
Stadträtin Gabriele Huber regte an, für den Rundwanderweg einen Flyer aufzulegen. Diese Idee fand breite Zustimmung, zumal ein solcher Flyer Inhalt des Förderbescheides für die Wassertretanlage im Luitpoldpark ist. Dieser wurde in der vorigen Woche der Stadt übergeben, so dass das neue Wassertretbecken und der Wasserspielplatz im Park nun gebaut werden können. Dafür bekommt die Stadt 120000 Euro aus dem Leader-Förderprogramm.
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