Fantastischer Faschingsauftakt in Mittelstetten

Schwabmünchen/Mittelstetten Pünktlich zum Faschingsauftakt am 11. November steppte in Mittelstetten der Bär. Unter dem Motto "Natur pur" präsentierte der Mittelstetter Faschingsclub (MFC) seinen ersten bunten Abend. Insgesamt gibt es fünf an der Zahl. Jeweils gut 100 Gäste finden dabei Platz im Mittelstetter Schützenheim. Dort einen Platz zu ergattern ist schwer, denn die Abende sind rasend schnell ausverkauft. Und das nicht ohne Grund. Das kleine Mittelstetten braucht sich in Sachen Fasching nicht hinter den bekannten Hochburgen wie Schwabmünchen, Wehringen oder Klosterlechfeld verstecken.
Die Mittelstetter schaffen es, nur mit eigenen Mitgliedern - traditionell nur mit einem Gastauftritt - ein fast dreistündiges Programm auf die Beine zu stellen. Angefangen von den Kleinsten der Mini-Showtanzgruppe bis zu den "Pfundigen", dem Männerballet, das schon einige Preise eingeheimst hat, sind es pro Abend alleine acht Auftritte vereinseigener Tanzgruppen. Die vier Garden des MFC zeigen Gardetanz vom Feinsten, garniert mit tollen Hebefiguren. Drei der vier Garden präsentieren zudem noch einen toll choreographierten Showtanz.
Krönung der tänzerischen Leistung ist das Musical. In dieser Saison nahm sich der MFC um Chefchoreographin Andrea Baindl den Disney-Erfolg "Die Eiskönigin" als Vorlage und zauberte die Geschichte in Musicalform auf die Bühne.
Doch Fasching heißt nicht nur tanzen. Auch gelacht wird viel. Einige Sketche und Andreas Geißler, der lokale Comedy-Star, sorgen dafür, dass die Lachmuskulatur der Besucher positiv strapaziert wird. Dabei treten die drei Esoterik-Heiligen von Guggenberg auf und besingen, getreu dem Motto "Natur pur" die Wirkung von Eingenurin. Und Geißler bringt den Publikum nahe, was gemischte Gefühle sind: "Das ist, wenn die Schwiegermutter im neuen Porsche in den Abgrund stürzt".
Abgründe tun sich für den MFC bei seinen bunten Abenden nicht auf. Dafür aber viel Applaus und ein mehr als zufriedenes Publikum, das dem Verein eines wünscht: Mit diesem Programm auch mal auf einer großen Bühne auftreten zu dürfen. Verdient hätten sie es.
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