Grünes Licht für Rewe Neubau in Schwabmünchen

Im Vordergrund die Wiesenfläche auf der ein weiteres Baugebiet entstehen könnte, dahinter die Baulücke der Weidenhartstraße. Foto: Kruppe

Geplant ist, den alten Markt abzureißen und durch einen größeren zu ersetzen. Auch der Schwabmünchner Kalenderhersteller Zettler baut. Die Friedhofsanierung schreitet voran.

Bereits im März stellte der Rewe-Konzern im Stadtrat seine Pläne mit dem derzeitigen Markt in der Gartenstraße vor. Der seit mehr als 30 Jahren dort stehende Markt soll abgerissen und durch einen größeren und moderneren Neubau ersetzt werden.

Obwohl die Stadtverwaltung diese Pläne begrüßte, sah sie doch ein großes Problem: den Lärmschutz. Zwar sagte ein vom Bauträger vorgelegtes Gutachten aus, dass sich die Lärmemissionen durch den Neubau im Vergleich zum jetzigen Zustand verringern. Das war Verwaltung und Stadtrat aber nicht genug. Sie forderten mehr Lärmschutz und bekamen ihn. Daher soll an der Nordseite des neuen Marktes - dort wird die Ware angeliefert - eine Lärmschutzwand entstehen. Außerdem wird der komplette Ladebereich eingehaust. Rewe sichert zudem zu, dass es keine Nachtanlieferung geben werde und dass eine Anlieferung nur zwischen sechs und sieben Uhr erfolgt. Des weiteren werden die beiden Parkplatzzufahrten außerhalb der Geschäftszeiten mit Schranken verschlossen. Durch den Verbleib des Rewe-Marktes ist somit sichergestellt, dass ein für die Nahversorgung wichtiger Vollsortimentler - ein Supermarkt dessen Angebot über Lebensmittel hinausgeht - im Stadtzentrum bleibt.

Ein weiterer Punkt im Bauausschuss: Der Schwabmünchner Kalenderhersteller Zettler baut an seinem Werk in der Landsberger Straße ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude. Bisher sitzen Büro und Verwaltung des Traditionsunternehmens in der Alpenstraße.

Und in die Sanierung des Friedhofs kommt endlich Bewegung. Seit vielen Jahren soll diese endlich über die Bühne gehen, nun wurde eine Planungsgruppe gegründet. Neben Bauamtsleiter Stefan Michelfeit und den katholischen und evangelischen Stadtpfarrern sind auch die Ratsmitglieder Gabriele Huber (CSU), Johann Pfänder (Grüne), Konstantin Wamser (SPD) und Frank Weiher (Freie Wähler) in der Gruppe.

Schon seit mehr als 30 Jahren stehen die Reihenhäuser in der Weidenhartstraße. Nun soll sich die letzte verbleibende Lücke dort schließen. Der Königsbrunner Bauträger Dumberger plant dort vier Doppelhäuser zu errichten. In diesem Zuge beabsichtigt die Stadt, statt einer Zufahrt zu den Häusern eine Straße zu erstellen. So hat die Stadt Zugriff auf die westlich der Weidenhartstraße liegenden Grundstücke. Dort könnten auf 1,3 Hektar 13 bis 15 Bauplätze entstehen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.