Inklusion pur beim Völkerballspiel

Achtundzwanzig Mitspieler, die Hälfte davon mit Behinderung, stellten sich nach drei Runden Völkerballspiel zum Jubelfoto auf.

Sie hatten alle großen Spaß: vierzehn Menschen mit Behinderung und genauso viele Spieler von der Handballabteilung des TSV, Freunde der KOBEA oder Interessierte, die sich auf die Zeitungsanzeige gemeldet hatten. Dieter Demel von der Offenen Behindertenarbeit der Caritas im Landkreis Augsburg und Manuela Köhn, Vorstandsmitglied der KOBEA, hatten in der Grundschulturnhalle zum wiederholten Mal ein Völkerballturnier organisiert.

Es gab vier Mannschaften, Larissa und Judith Köhn übernahmen die Leitung der Spiele. In drei Durchgängen wurden die Sieger ermittelt, als Gewinn erhielt jeder Teilnehmer einen Sachpreis und Süßigkeiten. Preise gespendet hatten die Handballabteilung des TSV Schwabmünchen, die Stadtapotheke und der Weltladen.
Für einen Euro Beitrag hatten die Spieler Getränke und Kuchen frei, und nach der zweiten Spielrunde gab es erst mal eine Kaffeepause. Auf der Tribüne und am Eingang postierten sich die Zuschauer, die interessiert die Spiele verfolgten. Gewonnen hat das Team „Puma“ vor den „Affen“. Dritte wurde die Mannschaft „Singoldsand“ vor dem Team „Fällt nichts ein“. Am liebsten hätten sich nun einige Spieler gleich fürs Völkerballspiel 2018 angemeldet.
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