Kindergarten zieht in Schwabmünchner Grundschule

Zwei der Räume im Südflügel der Schwabmünchner Grundschule werden ab Herbst wieder als Kindergarten-Gruppenräume genutzt.

Schwabmünchen Wie erwartet, muss Schwabmünchen seine Infrastruktur dem Wachstum anpassen. So wurde nach dem Anmeldungen zum im Herbst beginnenden Kindergartenjahr klar, dass die vorhandenen Kindergartenplätze nicht ausreichen. Doch die Stadt hat vorgesorgt.

Daher werden ab Herbst zwei Kindergartengruppe im Untergeschoss der Schwabmünchner Grundschule einziehen. Diese werden dem St. Christopherus Kindergarten zugeordnet werden.

Räumlichkeiten der Grundschule sind schon bekannt

Dass in diesen Räumen Kindergartenkinder untergebracht werden, ist nichts Neues. Schon vor fünf Jahren, während der Sanierung des St. Michael Kindergartens, fanden dort zwei Gruppen dieses Kindergartens dort ihr vorübergehende Heimat in der Grundschule. Nach anfänglichen Bedenken waren seinerzeit Erzieherinnen, Eltern und vor allem die Kinder von den neuen Räumlichkeiten begeistert.
Am meisten dürften sich die 50 Kinder der beiden neuen Gruppen darüber freuen, dass sie auch den direkt neben der Schule liegenden Spielgarten des St. Michael Kindergarten nutzen können.

Mehr Personal konnte eingeplant werden

Da sich der erhöhte Raumbedarf in den vergangenen Monaten bereits abgezeichnet hat, konnte die Stadt vorsorgen. So wurden im Haushalt für das Jahr 2017 bereits Gelder für die notwendigen Möbel und das Personal bereitgestellt. "Was uns besonders freut, ist dass wir schon vier neue Mitarbeiter für die Gruppen gewinnen konnten. Das ist heute eigentlich nicht so einfach", erklärt Bürgermeister Lorenz Müller dazu.

Kindergarten möglicherweise auf Areal des ehemaligen Altenheims

Wie lange die Gruppen in der Schule verbleiben ist noch offen. Klar ist, dass es wohl in Zukunft nicht ohne einen weiteren Kindergarten und wohl auch nicht ohne eine weitere Krippe gehen wird. Wo und wann diese Entstehen wird, bleibt vorerst offen. Eine Option wäre auf dem Areal des ehemaligen Altenheims. Zumindest wurde von Seiten der AWO dies, im Zuge der ersten losen Neuplanung des Geländes, schon einmal vorgeschlagen.
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