Lichternacht zieht viele in Schwabmünchens Innenstadt

Schwabmünchen Viel los war am vergangenen Samstag in Schwabmünchnens Innenstadt. Die Werbegemeinschaft lud zur Lichternacht und unzählige Menschen schlenderten durch die Stadt. Doch trotz passendem Wetters waren nicht alle zufrieden.

Viel Energie und Ideen steckte das Team der Werbegemeinschaft in die Planung der Lichternacht. Die vielen Besucher trug dem Gedanken der Verantwortlichen Rechnung. Und dort, wo was geboten war, war es auch richtig schön. So im Fuggerhof, wo der Wärmetube-Betreiber SKM im Innenhof Speis, Trank und Musik aufbot. Zudem hatten dort die Geschäfte geöffnet.
Ähnlich heimelig war es auch rund um den Stadtplatz. Einige Stände an der Straße und das Märchenzelt hinter dem großen Weihnachtsbaum sorgte für eine schöne Atmosphäre. Auch hier hatten ein paar Händler ihre Pforten geöffnet. Zudem sorgten unter Anderem die Singgoldies mit ihrem Auftritt vor der Buchhandlung Schmid für Stimmung. Doch weiter in Richtung Schrannenplatz bot sich auf der gesperrten Fuggerstraße wenig. Kaum ein Geschäft hatte offen. "Das ist schade, aber wir können niemanden zwingen", stellt Alexandra Wilbert von der Werbegemeinschaft fest. Eigentlich sollte in diesem Bereich schon etwas geboten sein. Doch das Parkbähnchen des Verschönerungsvereins musste kurzfristig aus technischen Gründen im Bahnhof bleiben. "Wir hätten sehr gerne mitgemacht, doch die Probleme traten zu kurzfristig auf, um noch reagieren zu können", erklärte Reiner Deuringer vom Verschönerungsverein. Auch die an der Luitpoldstraße geplanten Feuertöpfe fehlten.
Dafür rückten die anderen Teilnehmer mehr in den Fokus. Vor allem der Stelzenläufer mit seinem Stern "Lucky" sorgte für leuchtende Kinderaugen, ebenso die beiden drehorgelspielenden Weihnachtsmänner. Auch die Ponys aus Hiltenfingen und die Kutsche aus der Wertachau waren sehr gefragt.
In der St. Michaels Kirche sorgte die Kolpingjugend mit der Aktion "Licht in der Nacht" für ein schönes und beeindruckendes Kontrastprogramm zum Trubel vor der Tür. Sie luden die Besucher der Lichternacht ins nur mit Kerzen beleuchtete Kirchenschiff ein. Viele nahmen die Gelegenheit wahr, um in einzigartiger Atmosphäre einen Moment der inneren Einkehr zu genießen. Genau richtig, bevor es weiter zum Hoigarten geht. Denn dort herrschte wieder richtig viel Trubel. An mehr als 35 Buden gibt es leckeres zu Essen und Trinken und allerlei Ideen für den weihnachtlichen Gabentisch, angefangen von vielem Handgemachten über Holzspielzeug bis zu edlem Whisky.
Die Lichternacht bot den Besuchern einen schönen Abend mit einem kleinem Mangel. Die Schwabmünchner Händler tun der Werbegemeinschaft keinen Gefallen, wenn sie die gebotene Möglichkeit nicht nutzen. Das Team um Alexandra Wilbert leistet tolle Arbeit, doch es stellt sich die Frage, was die Kunden denken, wenn sie über die gesperrte Hauptstraße schlendern können aber nur wenige Geschäfte die Chance nutzen, ihre Türen zu öffnen. (ckr)
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