Museum knackt Besucherrekord

Caroline Tolusso, Franz Josef Müller, Marie, Louka, Lena und Lorenz sind die 5000sten Besucher im Schwabmünchner Museum (Foto: Bild: Hilde Reiter)

Der Ruf, der einem Museum vorauseilt, ist meist nicht der Beste. Alt. Angestaubt. Langweilig. Attribute, die oft in einem Atemzug mit dem Begriff "Museum" genannt werden. Doch es gibt Ausnahmen. So wie in Schwabmünchen. Andere Museen dieser Größenordnung locken bestenfalls 2000 Besucher im Jahr an. Ein Wert, der in Schwabmünchen schon seit einigen Jahren überboten wird. Nun hat die seit Juli 2015 laufende Ausstellung "Augenspiele" dafür gesorgt, das ein neuer Besucherrekord steht.

Am Aschermittwoch war es soweit. Mit der sechsköpfigen Familie Müller/Tolusso wurden die 5000sten Besucher begrüßt. "Nachdem die "Verrückten Bilder" schon viele Besucher hatten, haben wir schon erwartet, dass auch die "Augenspiele" gut ankommen", erklärt Museumsleiterin Sabine Sünwoldt, "doch auf solche Zahlen haben wir nicht gehofft". Dabei kann das Museumsteam stolz sein. Denn die "Augenspiele" sind ein eigenes Produkt.
Die Gründe für den Erfolg sind vielfältig. Seit einigen Jahren bietet das Museum mehr Programm. Wechselnde Ausstellungen, Themenabende und vieles mehr. Da dabei das Angebot breit gefächert ist, werden viele Menschen angesprochen. Ob lokaler Bezug wie bei "Schwabmünchen sammelt", derzeit stellen Schwabmünchner Sammler im Obergeschoss ihre Kollektionen aus, oder Kunst, wie zuletzt mit den fantastischen Bildern Burga Endhardt, es ist für jeden etwas dabei. "Das besondere bei den Augenspielen ist, dass die Besucher nicht nur schauen, sonder auch anfassen und mitmachen können", weiß Sabine Sünwoldt. Das macht die Ausstellung vor allem familientauglich.
Die Augenspiele wurden auf Grund des großen Erfolges nochmals verlängert, sind nun bis Ende bis Ende April zu sehen. Ob es dann vorbei ist, lässt Sabine Sünwoldt noch offen: "Wenn weiter so viele Menschen kommen, dann kann es durchaus sein, dass wir nochmals verlängern".
Bis dahin bekommen die "Augenspiele" im 1. Stock wieder Gesellschaft. Denn Ende März werden dort Zeichnungen von Uli Stein gezeigt. Schwerpunktthema dabei ist der Hund. Sünwoldt verspricht noch weitere interessante Ausstellungen. Die Entwicklung der Mobilität in Schwabmünchen steht in diesem Jahr noch auf dem Plan. Und auch die eine oder andere Kunstausstellung. Denn das Angebot soll breit gefächert bleiben. (ckr)
Museumsinfo:
Öffnungszeiten Mittwoch 14 bis 17 Uhr, Sonntag 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr. Gruppen, Schulklassen nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten.
Kontakt Telefon 08232/950260 www.museum-schwabmuenchen.de
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