Narrenabende in Schwabmünchen

Mit einem Glas Sekt stießen die Gäste auf den Beginn des Faschings 2017 an zusammen mit dem Elferrat der Menkinger Narren.
In Schwabmünchen begann der Fasching am 11.11. um 19 Uhr 11. „Die Tänzerinnen hätten um elf keine Zeit und wir müssten sonst Urlaub nehmen“, meinte Uli Weißenbach, Präsident der Menkinger Narren. Seit fünf oder sechs Jahren treffen sich die Faschingsfreunde im Schützenheim, um die fünfte Jahreszeit zu begrüßen, wenn der 11.11. auf das Wochenende trifft, natürlich um 11 Uhr 11. Bei der kleinen Gruppe von fünfundzwanzig bis dreißig Leuten waren auch Bürgermeister Lorenz Müller und Dritte Bürgermeisterin Christa Courvoisier, die eine andere Einladung abgesagt hatte.
Zuerst wurde Rolf Reiter, langjähriger Sitzungspräsident und Tafelsänger, aus der Runde der Aktiven verabschiedet. Er wollte aufhören, wenn es am Schönsten ist und bekam den ersten Faschingsorden der Saison überreicht. Nicht mehr in Rot gekleidet wird er jetzt vom Publikum aus die Narrensitzungen verfolgen. Für ihn wird Michael Finkler in den Elferrat berufen, der bisher hinter der Bühne mitgeholfen hat. Auch in diesem Fasching wird Elke Hemmrich die einzige Frau in der Runde sein.
Uli Weißenbach begrüßte den Fasching mit Reimen über den neuen Faschingstempel, die umgebaute Stadthalle, über das heiße Thema „SMÜ“ und über den lauten Knall in der Gartenstraße. Bürgermeister Müller ließ den symbolischen Rathausschlüssel „herüberwachsen“ und meinte, das sollte im Weißen Haus in den USA auch passieren, aber für 11 Jahre statt für 110 Tage. Er wünschte den Narren zwei volle Häuser im Februar und einen trockenen Faschingsumzug.

Die Minigarde hatten den ersten Auftritt dieses Faschings.

Endlich hatte die Minigarde unter Leitung von Tanja Karaman ihren Auftritt - mit Maskottchen. Bei der großen Zahl an Nachwuchstänzerinnen brauchen sich die Menkinger Narren in ein paar Jahren keine Gedanken um genügend Gardemädchen machen. Die erste Stimmungskanone war die Belohnung für den Auftritt der jungen Mädchen in Lila.
Der offizielle Teil des Abends ging in den gemütlichen Teil über. Von den Narren selbst kreierte „Narrenzipfel“ wurden serviert: gegrillte Debreziner in Form einer Luftschlange und Kartoffelsalat mit Konfetti (einer kleinen Tomate obendrauf).

Fünf Termine stehen im Fasching an.

Der nächste Termin der Menkinger Narren wird das Gardetreffen am 22. Januar ab 14 Uhr in der Stadthalle sein. Die beiden Narrenabende finden am 17. und 25. Februar um 19.30 Uhr statt. Als Gäste werden Asbach Bäumenheim und die Lumpenkapelle Aitrach und am zweiten Termin die Türkheimer Wertachfunken erwartet. Der Umzug beschließt den Fasching am 28. Februar ab 17.11 Uhr mit anschließender Kehrausparty auf dem Schrannenplatz. Die letzte Aktion wird die Übergabe des Rathausschlüssels an Bürgermeister Müller am 1. März zurück sein.
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