Neues Seniorenwohnheim der AWO in Schwabmünchen: Die 1a-Residenz

Das neu gebaute Seniorenwohnheim der Arbeiterwohlfahrt in Schwabmünchen ist bezogen worden. 86 Senioren finden darin Platz. Das Leben findet in Wohngruppen statt. Die Zukunft des Areal am Hohen Weg ist noch nicht ganz geklärt

Schon im Sommer sind etwa 50 Bewohner des Seniorenheims am Hohen Weg in Schwabmünchen in ihr neues Domizil an der Giromagnystraße umgezogen. Nun wurde das neue Seniorenwohnheim der Arbeiterwohlfahrt (AWO), welches direkt neben dem Schwabmünchner Krankenhaus liegt, festlich eingeweiht. Gäste aus der ganzen Region kamen um sich ein Bild von dem am Ufer der Feldgieß gelegenen Heim zu machen. Dass der Neubau gelungen ist, ist auf den ersten Blick zu erkennen. Kein Wunder auch, dass der von AWO-Vorstand geprägte Begriff der "1a-Residenz" von einigen anderen Festrednern dankbar aufgegriffen wurde.
Dabei haben alle recht. Die Anlage wirkt einladend, freundlich und hell. Das Gebäude ist in zwei Flügel aufgeteilt, in denen die Zimmer der Bewohner leben. Der Mittelbau dient als zentraler Treffpunkt. Dort gibt es den Gemeinschaftsbereich. Hier kann gegessen werden, es wird zusammen gesungen oder auch gebacken. Die 86 Plätze des Heims sind auf drei Etagen verteilt, die sich in der Farbgebung unterscheiden, was den Patienten bei der Orientierung hilft. An den Wänden hängen Bilder aus dem heutigen und früheren Schwabmünchen.
Die Zimmer sind hell und freundlich wie die gesamte Anlage. Eingerichtet werden sie von den Bewohnern selbst, das schafft Heimatgefühl.
So ist es nicht verwunderlich, wenn Schwabmünchens katholischer Stadtpfarrer bei der Segnung feststellt, dass "dieses Heim ein Quell des Lebens ist". Sein evangelischer Kollege Martin Kögel bezeichnet das es gar als "Quell des Lebens".
Während dem neuen Seniorenwohnheim eine erfolgreiche Zukunft winkt, ist diese für das bisherige Areal am Hohen Weg noch offen. AWO-Vorstand Heinz Münzenrieder hat schon Pläne. "Wir würden dort gerne sozialen Wohnraum schaffen," erklärt er. Denkbar sei auch ein Mehrgenerationenwohnprojekt. "Wenn die Stadt Schwabmünchen den Bedarf äußert, könnten wir uns sogar vorstellen, neben Wohnraum auch einen Kindergarten zu schaffen," so Münzenrieder. (ckr)
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