Sanierung der Singoldbrücke in Schwabmünchen wird bald angegangen

Die Singoldbrücke in der Jahnstraße ist schmal und marode.

Schwabmünchen Schon seit gut vier Jahren wird die Sanierung der Singoldbrücke in der Jahnstraße geplant. Dabei wurden immer wieder die Pläne geändert. Nun ist der Beginn der Arbeiten so nahe wie noch nie.

Am Anfang stand die schon lange notwendige Sanierung der Singoldbrücke in der Jahnstraße. Die Brücke ist schon länger in einem baulich schlechtem Zustand. Zudem ist sie relativ schmal und bietet keinen Fußweg. Die Planung dazu war schon fortgeschritten, dann gab es die Möglichkeit, mit Fördergeldern einen fußgängerfreundlicheren Ausbau die Sanierung mitzufinanzieren. So wurde in einem nächsten Planungsschritt der Bereich westlich der Brücke mit überplant. Eine durchaus sinnvolle Maßnahme, denn das rund 30 Meter lange Teilstück bis zur Einmündung der Sinngoldstraße ist ebenfalls nicht im besten Zustand, zudem ist die Jahnstraße nach der Einmündung schon vor Jahren saniert worden. So wird eine "Sanierungslücke" in diesem Bereich umgangen.

Auch die Straße "Am Gerberbächle" wird ausgebaut

Die nun vorgestellte Planung umfasst inzwischen weit mehr als die Brücke und das kleine Teilstück westlich davon. Angedacht ist ebenfalls der Ausbau der Straße "Am Gerberbächle" die vor der Brücke in Richtung Süden zur Mindelheimer Straße führt.
Die Brücke soll mit einer breiteren Fahrbahn und einen großen Fußgängerstreifen auf der Nordseite versehen werden. Die Traglast der Brücke wird dann 60 statt der derzeit möglichen acht Tonnen betragen. Im Bereich der Jahnstraße ist soll die Straße 6,5 Meter breit werden, der Gehweg, der nur auf der Nordseite angelegt wird, soll 2,5 Meter messen. Auch die Fortführung des Blindenleitsystems in diesem Bereich ist angedacht. Der breite Fußgängerbereich und die weiteren barrierefreien Ausbauvarianten fanden im Behindertenbeirat breite Zustimmung.
Der Ausbau der Straße "Am Gerberbächle" macht nicht nur in Augen von Stadtbaumeister Stefan Michelfeit Sinn. Da die Jahnstraße mehr an Bedeutung gewinnt, ist es durchaus möglich, dass die Nutzung dieser Gasse steigt. Auch ihr baulicher Zustand ist nicht der Beste, zudem verfügt bestenfalls ein Zehntel der Straße über Gehwege. Da auch die Parkierung in diesem Bereich nicht unproblematisch ist, hat sich die Bauverwaltung entschlossen, diesen Bereich ebenfalls in die Planung mit einzubeziehen. Diese sieht vor, dass die Straße in Zukunft ebenfalls auf einer Seiten einen durchgehenden Gehweg bekommt.
Wann die Pläne umgesetzt werden, ist noch offen.
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