Schwabmünchen: Die Friedhofsanierung beginnt

Die Mauer des alten Friedhofsteils bedarf einer Sanierung.

Schwabmünchen Schon seit vielen Jahren wurde der Wunsch nach einer Sanierung des Schwabmünchner Friedhofes vor allem in den Bürgerversammlungen laut. Nun ist es soweit, der Startschuss für den ersten Bauabschnitt ist erfolgt.

Das gesamte Areal wird in mehreren Bauabschnitten überarbeitet. In diesem Jahr steht im ersten Bauabschnitt die Sanierung des Friedhofsmauer, die Schaffung einer Querungshilfe zum neuen Friedhofsteil, die Neuordnung des Wirtschaftshofes mit der Neuanlage von Parkplätzen, die Neugestaltung der Wertstoffsammelstellen und die Anlage von Urnengemeinschaftsgräbern im nordwestlichen Friedhofsbereich. Im zweiten Abschnitt ist vor allem die Schaffung eines Zugangs im Westen samt der Erstellung eines Gehwegs zwischen Holzheystraße und Bürgermeister-Bittinger-Weg.
Die Arbeiten sollen zügig begonnen werden, damit sie bis zum Michaeli-Markt im September abgeschlossen sind. Bei der Friedhofsmauer will Planer Reinhard Baldauf an den Eingängen, nach der gesamten Sanierung sollen es vier sein, wie auch im Bereich der ehemaligen Kapelle, gestalterische Elemente setzen. Uneinig war der Stadtrat im Bezug auf den am Mauersockel verwendeten Granit. Frank Weiher (Freie Wähler) plädierte den Beschluss, auf Granit aus chinesischer Herstellung zu verzichten auszuweiten und den Werkstoff nur noch aus Deutschland zu beziehen. Da sich bei der Abstimmung eine "Patt-Situation" ergab, bleibt es bei der Beschränkung auf europäischer Herkunft. Auch mit der Anzahl der zum Teil neu geschaffenen Grüngut- und Abfallsammelstellen zeigten sich einige Räte, darunter Gabriele Huber (CSU) und Sabine Gründwald (SPD) nicht zufrieden. Hier soll die Arbeitsgruppe Friedhof nochmals nacharbeiten.
Einstimmig beschloss der Stadtrat die Durchführung des ersten Bauabschnitts, der rund 850000 Euro kosten wird.
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