Schwabmünchner Friedhof: Grabflächen werden stillgelegt

Im westlichen Bereich des Schwabmünchner Friedhofs sollen künftig keine Grabstellen mehr vergeben werden. Auch die Verlänger der bisherigen Grabstellen wird eingeschränkt.

Schwabmünchen. Im Januar diesen Jahres hat der Schwabmünchner Stadtrat beschlossen, den Friedhof an der Holzheystraße zu sanieren und zu überarbeiten.



In diesem Zuge werden nicht nur die die Gebäude um die Friedhofskapelle erneuert und ausgebaut oder die Friedhofsmauer saniert. Im Bereich des Friedhofes sind auch mehr Grünflächen vorgesehen. Dies soll vor allem im kompletten westlichen, zur evangelischen Kirche angrenzenden Bereich wie auch auf der Ostseite des Friedhofes geschehen.

Begrenzung der Vergabe von Grabstellen

Die Arbeitsgruppe Friedhof, der neben einigen Stadträten auch die Schwabmünchner Pfarrer angehören, verschiedene Möglichkeiten erörtert und einen Beschlussvorschlag erörtert. So soll in den benötigten Bereichen keine weitere Grabstelle mehr vergeben werden. Zudem soll bei bestehenden Gräbern die Verlängerung des Nutzungsrecht nur noch auf eine Dauer von fünf Jahren möglich sein. Eine weitere Bestattung in bestehenden Gräbern soll in diesem Bereich weiter möglich sein.

Zug um Zug Bereich frei machen

"Wir können den Bereich nicht in einem Zug freimachen", erklärt Bürgermeister Lorenz Müller. Mit der jetzigen Lösung wird die Fläche Zug um Zug frei, ohne das die jetzigen Grabnutzer um die Grabstelle ihrer Angehörigen bangen müssen. "Grundsätzlich ändert sich für die Nutzer der Gräber nichts", erklärt Müller dazu.
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