Schwabmünchner haben Glück mit dem Wetter: Die Sonne strahlte beim Michaeli-Markt

Der Sonntag war besser besucht als der Samstag. Viele nutzen das schöne Wetter für einen Marktbesuch.
 
Wer erinnert sich nicht gern an seine eigene Kindheit und die Fahrt mit dem Kinderkarussell.


Samstags war noch weniger los, am Sonntag waren wieder Tausende bei herrlichem Wetter unterwegs, um durch den Markt zu bummeln, sich auf dem Rummel zu vergnügen, den Kunsthandwerkermarkt auf dem Schrannenplatz zu besuchen, in den Geschäften einzukaufen oder einfach nur die Oldtimer in der Innenstadt zu bestaunen. Am Sonntagabend traf der vorhergesagte Regen ein, was der Stimmung im Festzelt aber keinen Abbruch tat.

Begonnen hatte der Jahrmarkt mit dem Festzeltbetrieb am Donnerstag mit dem Tag der Jugend, am Freitag trafen dich die Vereine im Bierzelt, erst am Samstag begann das Markttreiben. Für drei Tage standen in Garten- und Holzhey-Straße, Museum- und Ferdinand-Wagner-Straße Verkaufsstände und Fahrgeschäfte. Und was es alles zu kaufen gab: Tischwäsche, Pluderhosen, Mützen, Schaffell-Handschuhe, Kochlöffel, Gemüsehobel, Staubsauger-Zubehör, rückenschonende Stühle, Trucker in allen Größen für die Kleinen, Holzrechen und Reisigbesen wie zu Omas Zeiten, Taschen, Putzmittel, Magenbrot und Bonbons, Türkischer Honig und Zuckerwatte, frisch gebrannte Nüsse, Gewürze, große und kleine Lebkuchenherzen, Strümpfe, kuschelige Kissen, Schmuck, Käse und geräucherte Wurst. Neben üblichen Waren ließen sich die Händler auch was Besonderes einfallen: Katzen- und Hundetaschen, Hochzeitsgeschenke aus Handtüchern, Kinderjeans mit mehr Löchern als Stoff, Hexen-Öl, Traumfänger und anderes mehr. Und immer wieder die riesigen bunten Luftballons, die beispielsweise Heidi, Biene Maya oder Einhörner darstellen.
Für den Hunger zwischendurch gab es Fischsemmeln, Pizza, Crêpes, Bratwurst, Flammkuchen, Steckerlfisch und zum Nachtisch Schoko-Früchte angeboten, um nur ein paar der Leckereien zu nennen.

Kunsthandwerker-Markt auf dem  Schrannenplatz

Etwas Besonderes stellte der Kunsthandwerker-Markt auf dem Schrannenplatz dar. Abseits vom Marktgeschehen wurden kunstvoll gestaltete Gartendekoration, Töpfer- und Holzwaren, Alkoholisches, Strickwaren und Schmuck angeboten. Neu: Das Coffee-Bike und die Crazy Kartoffel (eine Spirale aus knuspriger Kartoffel). Überall luden die Liegestühle der Werbegemeinschaft zum Ausruhen ein.

Für die junge Generation ging es irgendwann auf den Rummel, wo Kettenkarussell, Schiffschaukel, Kinderkarusselle, Musik-Express und „Break Dance“ zu einer Fahrt einluden. Los- und Schießbuden erzielten gute Umsätze. Für die ganz Kleinen und Junggebliebenen spielten die Frauen des TSV Kasperle-Theater. Drei „aufgeblasene“ Gestalten warben für Kaffee und Kuchen in der Grundschule.

Viele Rollstuhlfahrer, aber auch Menschen mit Geh-Wagen mischten sich unter die Marktbesucher. Am verkaufsoffenen Sonntag kamen viele Kunden in die Geschäfte, oft nur um sich zu informieren. Die Plätze vor den Läden belegten Oldtimer, teils mit offener Motorhaube, die großes Interesse weckten. Der Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Michael bot aus Anlass des Patroziniums am Sonntagmittag an, den Kirchturm zu besteigen, die sechs Glocken zu besichtigen und einen Blick aus dem Fenster des siebzig Meter hohen Turms auf das Marktgeschehen zu werfen.

Für viele Marktbesucher bedeuten die ersten beiden Markttage, sich umzusehen und Leute zu treffen. Der Montag wird genutzt, um Vorräte aufzufüllen und Einkäufe zu tätigen. Der Dienstagnachmittag gehört den Kindern mit verbilligtem Eintritt in den Fahrgeschäften und Programm im Festzelt. Dort findet am Abend die letzte Veranstaltung statt mit der „Radlerband“.

Einen Eindruck vom Treiben auf dem Michaelimarkt vermittelt die Bildergalerie.
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