SMÜ-Kennzeichen: Das Landratsamt bittet um Geduld

Auf der Infotalel in der der Schwabmünchner Zulassungsstelle läuft schon seit einige Tagen eine Information zm 1. märz durch.

Schwabmünchen Ab dem 1. März können die Landkreisbürger ihre Fahrzeuge auf die wiedereingeführten SMÜ- oder WER-Kennzeichen zulassen. Nach bisher rund 2100 Reservierungen möchte das Landratsamt lange Warteschlangen und enttäuschte Bürger vermeiden. Die Einsicht der Interessenten ist gefragt.

Die Erwartungshaltung seitens der Bürger ist groß, doch die Leistungsfähigkeit der Zulassungsstelle hat auch Grenzen. Was ab dem 1. März, wenn viele der mehr als 2100 Landkreisbürger, die sich ein SMÜ-Kennreichen reserviert haben, zum Tragen kommt. Jürgen Gurill, Leiter des Fachbereichs Zulassung, erklärt: "Im Schnitt dauert eine Zulassung zehn Minuten. So lassen sich am Mittwoch etwa 150 dieser Vorgänge bewältigen". Bei dem erwarteten Ansturm könnte das zu wenig sein. Neben den Ummeldungen auf das SMÜ-Kennzeichen haben die Mitarbeiter der Zulassungsstelle zudem auch noch das reguläre Tagesgeschäft zu leisten. Durch die räumlichen Gegebenheiten ist es nicht möglich, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Daher empfiehlt Gurill, sich einen Termin zu holen. Zwar sind diese schon bis Mitte März vergeben, doch so lassen sich unnötige Wartezeiten und die damit verbundene Enttäuschung vermeiden. Marion Koppe, beim Landratsamt für Sicherheit und Ordnung zuständig, ergänzt: "Wir werden die Anzahl der Sitzgelegenheiten im Wartebereich erhöhen. Außerdem wird eine Sicherheitskraft den Zutritt regeln". Denn die Verantwortlichen rechnen mit einem großen Ansturm der SMÜ-Freunde. "Es ist davon auszugehen, dass viele Bürger ohne vorherige Reservierung kommen werden", vermutet Koppe. "Jeder, der bis 12.30 Uhr eine Reservierungsnummer bekommen hat, wird auch bedient", erklärt Jürgen Gurill. Dass es trotzdem zu erheblichen Wartezeiten kommen kann, ist ihm klar. "Die Bürger können auch nach Gersthofen ausweichen, die dortige Zulassungsstelle ist ebenfalls auf einen größeren Andrang vorbereitet", so Gurill weiter.
Das Landratsamt rät zur Geduld und hofft, dass nicht jeder am ersten Tag ummelden will. "Am besten ist, sich einen Termin zu reservieren. Die sind zwar bis Mitte März schon vergeben, aber somit lassen sich die Wartezeiten vor Ort verkürzen", erklärt Gurill.
Ähnlich sieht es auch Ivo Moll von der Bürgerinitiative "Pro SMÜ". Er selbst hat sich noch kein Schild reserviert und wartet auch noch mit dem Ummelden, denn, "wir haben so lange auf das SMÜ gewartet, da machen drei Wochen nichts mehr aus".
Wer einen Termin hat, muss nur mit den notwendigen Unterlagen - Fahrzeugschein und -brief sowie den alten Nummernschildern und dem Ausdruck der Reservierung - pünktlich zur Zulassungsstelle kommen und auf den Aufruf seiner Reservierungssnummer warten.
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