Verdiente Schwabmünchner geehrt

Herbert Jauchmann, der den Stdtrat aus beruchflichen Gründen verlassen hat, wurde feierlich verabschiedet.
 
Bürgermeister Lorent Müller (links) mit den geehrten (weiter von links) Benedikt Zedelmaier, Ingrid Küchle und Petra Eichner bei der Eintragung ins Goldene Buch der Stadt.

SchwabmünchenTraditionell werden in Schwabmünchen in der Jahresabschlusssitzung Schwabmünchner Bürger für ihre Verdienste mit dem holzgeschnitzten Stadtwappen geehrt. Zudem wurde Herbert Jauchmann verabschiedet. Der langjährige Stadtrat hat das Gremium auf eigenen Wunsch verlassen.

Abschied nehmen und Ehren hieß es in der Jahresabschlusssitzung des Schwabmünchner Stadtrates. Von Hannah Müller musikalisch stimmungsvoll umrahmt und von Hans Nebauer mit Geschichten und Gedichten wunderbar ergänzt, zog Bürgermeister Lorenz Müller vor Abschied und Ehrungen ein kleines Fazit. Dabei hob er die weiter positive Entwicklung der Stadt hervor. An der hat auch Herbert Jauchmann mitgewirkt.
Nach seiner Berufung zur Vorstand der Raiffeisenbank hat Herbert Jauchmann sein Stadtratsmandat niedergelegt. Zum Jahresabschluss wurde er nun in einem würdigen Rahmen verabschiedet. Bürgermeister Lorenz Müller dankte Jauchmann für seine gute Zusammenarbeit, und lobte "Er hat die Entwicklung der Stadt in den vergangenen 14 Jahren maßgeblich mitgestaltet". Vor allem seine "stets fundierten und konstruktiven Wortbeiträge", hob Müller hervor.
Es wurde aber nicht nur Abschied gefeiert. Drei Bürger wurden mit dem handgeschnitzten Holzwappen für ihre Verdienste rund um Schwabmünchen geehrt.
Die erste geehrte war Petra Eichner. Sie gilt als "Mutter der Mittagsbetreuung an Schulen" - und dass nicht nur in Schwabmünchen. Vor mehr als 20 Jahren hat sie an der Schwabmünchner Grundschule damit angefangen. Sie hat damals schon den Bedarf erkannt und so vieles ermöglicht, was heute Standard ist. Mit 19 Kinder startete 2004 die Mittagsbetreuung, inzwischen sind es mehr als 100 Kinder, die betreut werden. "Sie sind ein Vorbild für langjährige ehrenamtliche Arbeit", bedankte sich Lorenz Müller bei Petra Eichner.
Die zweite Ehrung empfing eine Person, die sich selbst oft im Hintergrund hält. Ingrid Küchle, "seit vielen Jahren vor allem im kirchlichen und sozialen Bereich aktiv" , so Lorenz Müller, bekam ebenfalls das Stadtwappen. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert engagiert sich Ingrid Küchle für behinderte Mitmenschen. So zählt sie zu den Mitgründern der KOBEA. Mehr als 20 Jahre war Ingrid Küchle auch Mitglied im Behindertenbeirat. Dabei war sie nicht nur Mitglied in diesen Institutionen, sondern bereicherte deren Arbeit mit Tatkraft und vielen Ideen. Doch das ist nicht alles. Auch in kirchlichen Bereich ist Ingrid Küchle in vielen Bereichen aktiv. Zudem ist sie auch beim Schwabmünchner Weltladen seit dessen Gründung dabei und immer noch für ihn aktiv.
Dritter im Bunde ist der Klimmacher Benedikt Zedelmaier. Auch er hat sich in vielen Bereichen um Schwabmünchen verdient gemacht. 18 Jahre war Zedelmaier Stadtrat. "Dabei hat er sich nicht nur für Klimmach eingesetzt", so Bürgermeister Müller. Daneben war Zedelmaier in vielen Vereinen, wie der Feuerwehr oder dem Schützenverein, ehrenamtlich aktiv. Besondere Verdienste erwarb sich der Klimmacher um den Schwabmünchner Bauernmarkt. Vor 23 Jahren gründete er diesen, noch in Oberschönefeld. Seit Gründung des Schwabmünchner Bauernmarktvereins ist er dessen Vorsitzender. An den beiden Umzügen des Marktes - zuerst nach Schwabmünchen, dann in die Jahnstraße - war Zedelmaier maßgeblich beteiligt. "Wir sind sehr froh, dass es den Bauernmarkt in Schwabmünchen gibt und dass er jetzt mitten in der Stadt ist," stellt Müller dabei fest.
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