Zweispurig durch den Park

Zur ersten offiziellen Fahrt traten Jörg Wagner vom Verschönerungsverein (links) und Bürgermeister Lorenz Müller an.

Schwabmünchen Der Schwabmünchner Luitpoldpark ist um eine Attraktion reicher. Direkt neben dem Klettergarten gibt es nun eine sogenannte Tarzanschaukel. Den Bau dieser zweispurigen Seilbahn machte eine Spende der Schwabmünchner Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft (GWS) möglich.

Gut 30 Meter ist die Seilbahn lang, auf der Kinder - und auch Erwachsene - künftig einen tollen Ritt machen können. Bei der Einweihung der Bahn zeigen sich Bürgermeister Lorenz Müller und auch Heinz Schwarzenbacher vom Verschönerungsverein erfreut darüber, dass diese Projekt so schnell verwirklicht werden konnte. Lorenz Müller betonte, dass der Luitpoldpark auch weiterhin der "Park für alle" ist, der Naherholung und Freizeitwert bietet. Mit der Seilbahn geht nicht nur ein langgehegter Wunsch des Bürgermeisters in Erfüllung. Auch für die zehnjährigen Sarah ist die Bahn ein "Volltreffer". "Die ist richtig cool", freut sie sich nach ihrer ersten Fahrt. Für die sie aber erst einmal hinten anstehen musste. Denn Lorenz Müller lies es sich nicht nehmen, die Premierenfahrt der Bahn zusammen mit Jörg Wagner vom Verschönerungsverein zu bestreiten. Danach durften aber die Kinder ran und die taten dies mit viel Freude. Eine Freude, die auch Heinz Schwarzenbacher vom Verschönerungsverein verspürte. "Das ist ein großer Tag", freute er sich. "Die Bahn erfüllt den Zweck unseres Vereinsnamens", ergänzt Schwarzenbacher. "Von vielen Seiten wird uns bestätigt, dass die Entwicklung des Parks in den vergangenen Jahren toll ist", so der Vereinsvorsitzende weiter.
Mehr Probleme hatten dafür die Schwabmünchner Pfarrer Christoph Leutgäb und Martin Kögel. "Ich habe in der Bibel eine Predigt zum Thema Tarzanschaukel gesucht, aber nichts gefunden", gestand Kögel schmunzelnd ein. Am Ende fanden die beiden Geistlichen aber dann doch die richtigen Worte zur Segnung des neuen Spielgerätes.
Die Seilbahn hat knapp 30000 Euro gekostet. Das Geld hierfür bekam der Verschönerungsverein von der GWS. Aufgebaut wurde die Bahn vom Team des Schwabmünchner Bauhofes. "Das was die Männer vom Bauhof hier geleistet haben, war einfach top", lobte Bürgermeister Lorenz Müller.
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