Jusos stellen Strafanzeige gegen Björn Höcke

Am Dienstag, 17.01.17, sprach der Thüringer AfD Landesvorsitzende Björn Höcke auf einer Veranstaltung der sog. AfD Nachwuchsorganisation. In seiner hetzerischen Rede bezeichnete Höcke unter anderem die Aufarbeitung des Holocausts und der Nazi-Vergangenheit Deutschlands als "mies und lächerlich". Zudem nennt er das Mahnmal der in Europa ermordeten Juden in Berlin als "Schande", die sich das Deutsche Volk in seine Hauptstadt "gepflanzt" habe. Die Jusos Augsburg-Land stellen nun aufgrund dieser Aussagen Strafanzeige unter anderem wegen Volksverhetzung. Leander Schüler, stellv. Vorsitzender der Jusos Augsburg-Land sagt: „Es ist endlich an der Zeit, klar Kante zu zeigen und Höcke und Konsorten vor vollendete Tatsachen zu stellen."

„Wir wollen nicht still da sitzen und zusehen, wie die extreme Rechte in Deutschland wie in den frühen 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts unsere Gesellschaft vergiftet und wieder politische Beachtung erlangt!", begründet der Vorsitzende der Jusos im Landkreis Fabian Wamser diese Anzeige. Diese Aussage sei nicht nur historisch und politisch widerlich, sondern müsse jetzt auch geprüft werden, ob sie auch strafrechtlich relevant seien, so Wamser.

“Mit solchen Aussagen tritt Höcke alle Werte und Überzeugungen, die man als freiheitlicher Verfechter der Demokratie hat, mit Füßen!", sagt Marigona Rraqi, Juso aus Schwabmünchen ".
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