SPD-Nachwuchs will keine GroKo

Nach dem Scheitern der Sondierungsverhandlungen zwischen CDU/CSU, FDP und Grünen erteilen die Jusos im Landkreis Augsburg einer potentiellen Großen Koalition zwischen Union und SPD eine klare Absage

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„Der Wähler hat im September die Große Koalition abgewählt. Er will politische Veränderung, doch die kann es mit Angela Merkel und Horst Seehofer nicht geben“, sagt der Kreisvorsitzende der Jungsozialisten Fabian Wamser.

Nach den Jusos würde sich die SPD unglaubwürdig machen und nachhaltig schaden, wenn sie sich trotz wochenlanger Kritik an der Politik der Union nun doch wieder zu Koalitionsverhandlungen mit Angela Merkel hinreißen lassen würde. Viel mehr sehen die Jungsozialisten eine große Chance in einer Minderheitsregierung durch CDU, CSU und Grüne. „Dadurch muss sich die Regierung im Parlament für jedes Vorhaben Partner suchen, also durch Argumente überzeugen“, erklärt Michael Rehm, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Augsburg-Land. Der Bundestag würde als Parlament wieder in den Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung rücken und seine Stellung nachhaltig stärken, so die Jusos.
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