Stadtrat Schwabmünchen: Der Rufbus soll schon früher fahren


Seit Juni vergangenen Jahres gibt es den Rufbus Schwabmünchen - Lechfeld. Der Rufbus holt die Fahrgäste, die sich angemeldet haben, an der gewünschten Haltestelle ab und fährt diese an ihr Ziel. Vor der Sommerpause hat sich der Stadtrat Schwabmünchen für eine bessere Anbindung aller Ortsteile ausgesprochen. Der Rufbus soll in Zukunft früher fahren, bestehende Haltestellen sollen erhalten bleiben.

Der Schwabmünchner Stadtrat diskutierte in seiner Sitzung vor der Sommerpause über den Rufbus. Der Rufbus-Probebetrieb für Schwabmünchen startete im Juni 2015 - und komme gut an, erklärte Bürgermeister Lorenz Müller. Anhand der Ergebnisse der Kreisausschusssitzung referierte er den Sachstandsbericht zum Rufbus. 112 Rufbushaltestellen gebe es, zusätzlich werden noch 29 bestehende AVV-Regionalbushaltestellen angefahren. Müller berichtete, dass geplant sei, den Probebetrieb für den Rufbus bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 zu verlängern, allerdings mit einem angepassten Konzept. Der Landkreis und der Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV) hatten untersucht, dass von Juni 2015 bis April 2016 Fahrgäste 13 Rufbushaltestellen überhaupt nicht genutzt haben sollen, 83 Haltestellen zwischen ein und 49 Mal. Die Konsequenz: Der AVV will die nicht genutzten streichen, die anderen um 20 Prozent reduzieren.

Der Schwabmünchner Stadtrat will das keinesfalls akzeptieren. Im Gegenteil: Er forderte eine bessere Anbindung der Stadtteile Birkach, Klimmach, Leuthau und Schwabegg - durch mehr und kürzere Fahrten. Und der Stadtrat plädierte abermals dafür, dass der Rufbus Schwabmünchen - Lechfeld schon früher startet, zum Beispiel um 7.30 oder um 8 Uhr. Nun ist es an Bürgermeister Müller mit diesem Beschluss in die nächste Verhandlungsrunde mit dem Landkreis und dem AVV zu gehen. (oh)
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