Shorinji Kempo Dojo in Schwabmünchen sieht „zweimal schwarz“

Neue Schwarzgurte im Dojo Schwabmünchen, v.l. Julian Viehmann, Sensei Christian Pyka und Lukas Prechtl
Schwabmünchen: TSV schwabmünchen | Vor kurzem fand in Augsburg im Shorinji Kempo Dojo von Walther Wunderle (7. Dan, Junhanshi) die Prüfung für Schwarzgurte statt. Lukas Prechtl und Julian Viehman, beide aus dem Dojo Schwabmünchen des TSV, stellten sich der besonderen Herausforderung. Seit über einem Jahr nach ihrer letzten Prüfung zum 1. Kyu (1. Schülergrad), haben sich beide unter Leitung von Christian Pyka (5. Dan Seikenshi) auf diesen besonderen Tag, innerhalb ihres Trainings sowie mit zahlreichen Zusatztrainingseinheiten intensiv – sowohl in den philosophischen Themen als auch in den Basis- und dem gesamten praktischen Technikreservoir bis zum 1. Schwarzgurt - darauf vorbereitet.
Vor ihrem Prüfungstag mussten sie eine schriftliche Hausarbeit über zwei Philosophiethemen ihrer Graduierung entsprechend abgeben, die die Eingangsberechtigung darstellt, um überhaupt an dieser besonderen Prüfung teilnehmen zu dürfen. Hierbei mussten sie schriftlich vier Themen aus der Philosophie von Shorinji Kempo mit ihren eigenen Gedanken niederschreiben, die am Prüfungstag von dem Prüfungsgremium ausgewählt wurden. Danach folgte die fünfstündige praktische Prüfung, die von Walther Wunderle (7. Dan Junhanshi, DSKV Ehrenpräsident, Dojo Augsburg), Sensei Kurt Kammerl (6. Dan Daikenshi, Präsident des DSKV, Dojo Augsburg-Ost) sowie Sensei Douglas Beard (6. Dan Daikenshi, DSKV Vizepräsident, Dojo Heidenberg) abgenommen wurden. Die praktische Prüfung gliederte sich in drei Teile. Der erste Teil bestand aus der Präsentation von Verteidigungs- und Angriffstechniken sowie aus der Vorführung der Fallschule. Der zweite Teil gliederte sich in fünf Goho-Techniken (Verteidigung gegen Angriffe von Faust- und Fußstößen) sowie in fünf Juho-Techniken (Anwendung von Befreiungs-, Festhalte-, und Wurftechniken) die vom Hauptprüfer, Sensei Walther Wunderle, aus den bekannten Prüfungsinhalten vom Weißgurt bis zum 1. Schwarzgurt am Prüfungstag ausgewählt wurden. Danach folgte – Unyoho - der Freikampf mit Schutzausrüstung im Goho- wie auch im Juho-Bereich. Damit konnten sie ihr Können in der Selbstverteidigung unter Beweis stellen. Beide zeigten währen des Prüfungstages eine großartige Leistung und konnten ihre Urkunde, die vom Shorinji Kempo Hombu (Hauptsitz in Tadotsu, Japan) ausgestellt wurden, nach drei Wochen von Ihrem Sensei Christian Pyka mit großem Stolz überreicht bekommen. Beide sind seit September 2016 beim Shorinji Kempo Kindertraining aktiv und können damit noch mehr Qualität und ihre weitere Motivation auch in diesem wichtigen Bereich mit einbringen.

1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.