34-Jähriger wurde in Stadtbergen beinahe zu Tode geprügelt

Nach einer Schlägerei in Stadtbergen stehen zwei Männer im Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Sie sollen in der Nacht auf Sonntag einen 34-Jährigen in Stadtbergen lebensgefährlich verletzt haben. (Foto: Christoph Maschke/Symbolbild)

Nach einer Schlägerei in Stadtbergen stehen zwei Männer im Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts. Sie sollen in der Nacht auf Sonntag einen 34-Jährigen in Stadtbergen lebensgefährlich verletzt haben.

Ein Anwohner teilte kurz nach Mitternacht über Notruf mit, dass er zwei Männer beobachtet habe, die einen dritten auf den Parkplatz vor ein Mehrfamilienhaus gezerrt und dort auf ihn einschlagen hätten. Anschließend seien sie in das Mehrfamilienhaus zurückgegangen.

Die alarmierten Polizeistreifen trafen in der obersten Wohnung des Anwesens zwei deutlich unter Alkohol stehende Männer an. Bei einem 28 Jahre alten estnischen Staatsangehörigen, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen kann, stellten die Beamten frische Blutspuren an den Händen fest. Der Tatverdächtige hatte zum Tatzeitpunkt mindestens einen Atemalkoholwert von mehr als 1,2 Promille.

Bei der zweiten Person handelte es sich um den 36 Jahre alten Wohnungsinhaber, der einen Atemalkoholwert von fast 1,5 Promille hatte.
Das schwerverletzte, nicht ansprechbare Opfer, ein 34 Jahre alte Mann, wurde vom Rettungsdienst ins Klinikum Augsburg gebracht.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gerieten die drei Männer in der Wohnung des 36-Jährigen in Streit.

Die beiden Tatverdächtigen schlugen laut Polizei so massiv auf den 34 Jahre alten Geschädigten ein, dass bei der Untersuchung in der Notaufnahme des Klinikums die behandelnden Ärzte lebensgefährliche Verletzungen feststellten.

Aufgrund dieser Umstände zur Tat ermitteln die Beamten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen die beiden Tatverdächtigen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.