Brandstiftung an Stadtberger Asylneubau: 2000 Euro Belohnung ausgesetzt

An insgesamt fünf verschiedenen Stellen an der Außenseite des Gebäudes hatten die unbekannten Täter versucht, mittels mutmaßlich vor Ort aufgefundenen Holzresten Feuer zu legen. (Foto: Ingrid Strohmayr)
An einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Stadtberger Bismarckstraße ist Mitte Dezember eine versuchte Brandstiftung festgestellt worden, nun hat das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt.

An insgesamt fünf verschiedenen Stellen an der Außenseite des Gebäudes hatten die unbekannten Täter versucht, mittels mutmaßlich vor Ort aufgefundenen Holzresten Feuer zu legen. Dabei kam es lediglich an einer Stelle zu einer kurzzeitigen Brandentwicklung, wobei das Feuer offenbar von selbst ausging. Beschädigt wurde hierbei die Hausverkleidung aus Holz, an den anderen Brandlegestellen stellten die Ermittler lediglich Rußanhaftungen fest.

Die Ermittlungsgruppe der Kripo Augsburg grenzt den Tatzeitraum auf die Nacht vom 14. Dezember bis zum 15. Dezember ein.

"Es gibt derzeit keine neuen Erkenntnisse zu der vorliegenden Brandstiftung, das bisherige Hinweisaufkommen aus der Bevölkerung ist äußerst überschaubar, eine vielversprechende Spur war bislang nicht darunter", teilt die Polizei nun in einer Pressemitteilung mit.

Hinweise nimmt die Kripo Augsburg weiterhin unter Telefon 0821/323 3810 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
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