68,53 Prozent für CSU-Amtsinhaber Paul Metz

Glückwunsch! Stadtbergens Erster Bürgermeister Paul Metz wurde mit 68,53 Prozent der abgegebenen Stimmen überzeugend wiedergewählt! Foto: Ingrid Strohmayr

Paul Metz bleibt Bürgermeister in Stadtbergen! Grund zum Jubel hatte am gestrigen Abend die CSU im Sitzungssaal des Stadtberger Rathauses, Frust und Enttäuschung hingegen bei der SPD.

Viele interessierte Bürger verfolgten mit Spannung die Hochrechnungen der Bundestags- und vor allem der Bürgermeisterwahl, darunter auch Vertreter aller Parteien. Bereits nach den ersten Auszählungsergebnissen der 23 Stadtberger Stimmbezirke stand klar fest: der Sieger heißt Paul Metz. Von den 11693 stimmberechtigen Wähler gingen 8819 Bürger zur Wahlurne, so dass die Wahlbeteiligung in Stadtbergen bei 75,42 Prozent lag. So entfielen auf den CSU-Amtsinhaber 68,53 Prozent (5998 Stimmen), weit abgeschlagen mit 18,05 Prozent (1580 Stimmen) folgten die Herausforderer Matti Müller (SPD), Peter Rauscher (Grüne) und Alfred Hammel (Freie Wähler) mit 9,25 Prozent (810 Stimmen) und 4,17 Prozent (365 Stimmen).

Enttäuscht und frustriert wirkten am Wahlabend die Genossen der örtlichen SPD, die sich mit Matti Müller, der bereits in Diedorf und Meitingen für das Amt des Bürgermeisters gescheitert war und in Oettingen abgewählt wurde, wesentlich mehr erhofft hatten. Gegen 20 Uhr: Ein kurzes Händeschütteln samt Gratulation für Paul Metz mit den Worten „Weiter so!“, verabschiedete sich Müller mit Gattin, den beiden Kindern und seinen SPD-Anhängern aus dem Rathaus.
Peter Rauscher, der für die Grünen angetreten war freut sich hingegen über sein Ergebnis: „Ich war quasi unbekannt, habe meinen Wahlkampf selbst gestaltet, so bin ich hoch zufrieden, das ist das beste Ergebnis, das ein grüner Bürgermeisterkandidat in Stadtbergen je hatte“. Alfred Hammel von den Freien Wählern sieht sein Ergebnis von 4,17 Prozent ganz gelassen und hofft, dass Erster Bürgermeister Paul Metz auch die Vorschläge und Ideen der Freien Wähler umsetzen wird.

Begeisterung hingegen bei der CSU: Immer wieder brandete Beifall auf, Paul Metz gab ein TV-Interview, Mutter Resi Metz gratulierte gerührt mit einem Blumenstrauß, Nichte Franziska überreichte eine selbstgebackene „Bayern-Paul-Torte“, die Freude des Musikvereins Leitershofen gratulierten zünftig-bayrisch und last not least bekam der Wahlsieger eine „schwarze“ Posaune, sein Lieblingsinstrument, von seiner Familie geschenkt, die sich allerdings im Nachhinein als „kleiner Fake“ entpuppte. „Die is ja aus Kunststoff oder so was“, lacht der wiedergewählte Rathauschef und zaubert spontan den „perfekten Ton“ heraus.

Besonders freute sich Paul Metz über den Besuch des ehemaligen CDU-Bürgermeister Dr. Steffen Laub aus der Partnerstadt Olbernhau im Erzgebirge, der mit dem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Friedbert Philipp zu den ersten Gratulanten zählte. Auch Landrat Martin Sailer und CSU-Landtagsabgeordnete Carolina Trautner freuten sich über das Traumergebnis und gratulierten herzlich. „Ich bin dankbar und glücklich, dass mir so viele Wähler ihr Vertrauen gaben, mit diesem überzeugenden Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Das ist für mich eine Verpflichtung für eine ehrliche, menschliche und offene Politik, wie in den letzten sechs Jahren“, sagt der wiedergewählte CSU-Rathauschef. (si)
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