„Als das Wünschen noch geholfen hat“

Bis zum 11. November ist die Ausstellung der Künstlerin Christiane Sandler (im Bild mit ihrer Skulptur „Franziska“) im Rathaus-Foyer Stadtbergen zu sehen, die 2. Bürgermeister Michael Smischek eröffnete. Foto: Ingrid Strohmayr

AUSSTELLUNGERÖFFNUNG/ Die Künstlerin Christiane Sandler stellt bis 11. November im Stadtberger Rathaus-Foyer aus. Sie zeigt überwiegend stehende weibliche Figuren in Holz, aber auch aus Modelle aus Gips und Bronze.

Im Namen von Erstem Bürgermeister Paul Metz eröffnete 2. Bürgermeister Michael Smischek am Freitagabend die Ausstellung „Als das Wünschen noch geholfen hat“ von Christiane Sandler im Stadtberger Rathaus-Foyer. Sein erster und ganz besonderer Gruß galt der Künstlerin des Abends, Christiane Sandler, aber auch der Kunstkuratorin Brigitte Heintze, die die Laudatio hielt. Smischek freut sich besonders dass die ausdrucksstarken Skulpturen jetzt direkt im Anschluss an den Stadtberger Skulpturenwettbewerb im lichtdurchfluteten Rathaus-Foyer in den nächsten Wochen ausgestellt sind. Brigitte Heintze, die seit vielen Jahren die Ausstellungen im Rathaushaus-Foyer organsiert und zusammenstellt, kennt Christiane Sandler bereits seit dem Jahr 2009. Damals war Heintze Jurymitglied für den Kunstpreis Kissing und Christiane Sandler hat den dritten Preis für ihre Skulpturengruppe "Marias Schwestern" bekommen. Seither versuchte sie die Künstlerin für eine Ausstellung in Stadtbergen gewinnen zu können. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage, zu der viele Kunstinteressierte gekommen sind, von Stephanie Morgenroth, die mit Gesang und Harfe stilvoll auf den Herbstabend einstimmte.
Christiane Sandler präsentiert in dieser Ausstellung überwiegend Arbeiten, die in den letzten drei Jahren entstanden sind. Bei den Skulpturen handelt es sich meist um stehende, weibliche Figuren in Holz. Es werden in der Ausstellung aber auch frühe Arbeiten gezeigt. Hierbei handelt es sich um Modelle in Gips. Diese waren Auftragsarbeiten für Kirchen.
Christiane Sandler wurde in Babenhausen geboren und absolvierte in Krumbach das Abitur. Dem schloss sich zunächst eine Ausbildung an der Fachschule für Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen an. Danach ging sie an die Meisterschule für Holzbildhauer in München. 1991 und 1992 gewann sie den 1.Preis der Danner-Stiftung am Berufsfachzentrum für Bau und Gestaltung in München
Seit 1994 fertigt Christiane Sandler Rekonstruktionen in historischen Stilrichtungen an. Außerdem macht sie Restaurierungen und Ergänzungen in Zusammenarbeit mit regionalen Kirchenmalern und arbeitet intensiv mit der Diözese Augsburg zusammen.
Sie arbeitet aber ebenso eigene figürliche Arbeiten in Holz und Bronze. Diese sind überwiegend für den sakralen Bereich bestimmt.Im vergangenen Jahr wurde sie mit dem Kunstförderpreis in Kissing ausgezeichnet. Aktuell ist Christiane Sandler am Skulpturenpfad der Stadt Friedberg beteiligt.
Die Ausstellung ist bis 11. November zu den Öffnungszeiten des Rathauses Stadtbergen zu sehen. Einen offener Sonntag findet zudem am 30. Oktober von 11 bis 17 Uhr statt. (si)
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